Kongress

Mittwoch, 27. Mai 2015 – Dienstag, 02. Juni 2015 In meinem Kalender speichern

Kongress

Transeuropa2015 - Europäisches Festival für performative Künste

(Wie) wollen wir in Zukunft arbeiten?

transeuropa lädt in seiner achten Ausgabe zu einem vielseitigen Programm aus Gastspielen, Eigenproduktionen und partizipativen Projekten nach Hildesheim ein. Nachwuchskünstler_innen aus dem europäischen Raum zeigen sechs Tage lang ihre Arbeiten - Performance, Theater, Film, Musik. Unter der Leitfrage „(Wie) wollen wir in Zukunft arbeiten?“ versammelt transeuropa im Rahmen eines transdisziplinären Kongresses zwei Tage und eine Nacht lang neben künstlerischen Interventionen auch theoretische Positionen von Künstler_innen, Theoretiker_innen und Expert_innen unterschiedlicher Fachrichtungen. Verschiedene Formen des Austausches zwischen den Teilen der Festivalgemeinschaft werden erprobt, um die gegenwärtigen und zukünftigen Bedingungen des Arbeitens zu diskutieren. Das Ziel von transeuropa ist die Förderung von Nachwuchskünstler_innen in den performativen Künsten. Das studentische Team stützt sich dafür auf ein Netzwerk von Künstler_innen und Kollektiven aus Europa. Neben Gastspielen lädt transeuropa vier Künstler_innen bzw. Gruppen zu Arbeitsresidenzen nach Hildesheim ein. In Zusammenarbeit mit dem Team von transeuropa entstehen neue künstlerische Aufführungen zur Leitfrage des Festivals.

Ein Kongress mit Anleitungen zur ungehorsamen Imagination (neben Musik, Performance und Film ist der Kongress ein Programpunkt des Festivals. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm)

Wir - wer kann das sein? Wollen wir überhaupt arbeiten? Und wenn nicht, was dann? Wer ist die Arbeiter_innenschaft der immateriellen Arbeit? Mit wem nehmen wir den Arbeitskampf auf? Wessen Arbeit bleibt unsichtbar? Welche Zeiten kommen nach der Aufhebung von Arbeits- und Freizeit? Wie wollen wir uns organisieren? Wann war die Vergangenheit schon mal zukünftiger als die Gegenwart? Und wie steht es eigentlich mit dem Versprechen, die Technologien würden Arbeit irgendwann überflüssig machen? Wir nehmen uns zwei Tage und eine Nacht, um Antworten zu versuchen und neue Fragen zu stellen. Gemeinsam mit eingeladenen Gästen widmen wir uns Diagnosen und Spekulationen über Vergangenheit und Zukunft der Arbeit - im Kunstfeld und darüber hinaus. Der Kongress ist Barcamp, nicht enden wollendes Gespräch und Versammlung zugleich – Ort für Kritik, Imagination und Praxistests.

Wir laden ein zu Gesprächen, Workshops, Vorträgen und Screenings von und mit: Blind Date Collaboation (Künstler_innen Kollektiv), cobratheater.cobra (Künstler_innen-Netzwerk), Friederike Habermann (Wirtschaftswissenschaftlerin & Aktivistin), Karolina Dreit (Soziologin), Jonas Tinius (Anthropologe), Julek Kreutzer & Kareth Schaffer (Artist's Pledge), Manuela Zechner & Future Archive (Forscherin & Kulturarbeiterin), MASKA – Research Group (Künstler_innenkollektiv), dem Publikum u.a.

Veranstaltungsorte: Festivalzentrum: Kaiserstraße 43-45, ehem. Bahnhofsschule | Kulturfabrik Löseke: Langer Garten 1 | Theaterhaus: Langer Garten 23c | Waffen Stein: Wollenweberstraße 53 | Burgtheater (Domäne Marienburg): Domänenstraße 52

Eintrittpreise im Vorverkauf:  Einzeltickets: 8€/4€ (erm.) | Ab 11. Mai im Ticketbüro im Festivalzentrum (Kaiserstraße 43-45, ehem. Bahnhofsschule), täglich zwischen 14 und 18 Uhr. Reservierungen und Informationen unter tickets@transeuropa-festival.de, Reservierte Karten müssen bis spätestens eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Ticketbüro abgeholt werden, andernfalls gehen diese in den freien Verkauf an der Abendkasse.

Eintrittpreise an der Abendkasse:  Einzeltickets: 8€/4€ (erm.) | Die Abendkasse öffnet jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn am Veranstaltungsort.

Der Eintritt ist bei folgenden Veranstaltungen frei: Eröffnung | Eröffnungsabend | Kongress (Tagesprogramm) | Am laufenden Band (Installation) | Portrayed (Installation)

Veranstalterin: transeuropa e.V., Universität Hildesheim, Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim, E-Mail: info[at]transeuropa-festival.de, www.transeuropa-festival.de

Gefördert durch: MWK Niedersachsen, Nord/LB Kulturstiftung, Stiftung Niedersachsen, Fonds Darstellende Künste e.V., Bundeszentrale für politische Bildung, Friedrich Weinhagen Stiftung, Universität Hildesheim, Fachbereich2 – Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation, Stadt Hildesheim, Bürgerstiftung Hildesheim, Universitätsgesellschaft Hildesheim, Johannishofstiftung & im Programm Künste Öffnen Welten der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ). Das BKJ ist Programmpartner des BMBF für Kultur macht stark

In Kooperation mit: Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds., Rosa-Luxemburg-Stiftung Nds., Studentenwerk Niedersachsen Ost, VHS Hildesheim, Theaterhaus Hildesheim, KuFa Hildesheim, St.Ansgar Jugendhilfe und vielen anderen Partnern vor Ort

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