Bildungsreise

Samstag, 11. Oktober 2014 – Samstag, 18. Oktober 2014 In meinem Kalender speichern

Bildungsreise

Tunesien

Was bleibt vom arabischen Frühling?

Nach der Revolution im Frühjahr 2011 befand sich Tunesien zunächst auf dem hoffnungsvollen Weg Richtung Demokratie: Im Herbst des selben Jahres fanden die ersten freien Wahlen statt, die die islamische Ennahda gewann. Seitdem wird über Verfassung, Religion und ein gesellschaftliches Miteinander gerungen. Heute ist die größte Herausforderung, den stockenden Prozess wieder in Gang zu bringen und verfeindete Lager einander anzunähern. Auf der Reise sprechen wir mit Vertreter_innen aus Politik und Zivilgesellschaft. Dabei werden vor dem Hintergrund des Demokratisierungsprozesses folgende Themen behandelt: Wie hat sich die Situation von Frauen durch den arabischen Frühling verändert? Was bedeuten die politischen Veränderungen für die Minderheiten im Land? Und wie geht die neue Regierung mit wachsenden Umweltproblemen um? Ein weiterer Fokus der Reise liegt auf der Situation von Flüchtlingen in Nordafrika und Europa. Wir besuchen verschiedene Nichtregierungsorganisationen, darunter die Heinrich-Böll-Stiftung Tunis und unternehmen Exkursionen ins Umland von Tunis.

Leitung: Elisabeth Kiderlen - freie Journalistin, Berlin
und eine weitere Leitung aus der Region
Nr: BU 07-14

Veranstalter*in
Landesstiftung Hamburg
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Teilnahmegebühren
1.095 € (inkl. RK, HP)