Konferenz

Dienstag, 10. November 2026 – Mittwoch, 11. November 2026 In meinem Kalender speichern

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Der Weg der Ukraine in die EU – Widerstand, Resilienz, Reformen

21. Jahreskonferenz der Kyjiwer Gespräche

Der Weg der Ukraine in die EU scheint zwar vorgezeichnet, doch der langwierige Prozess der Reformen und der Angleichung an EU-Recht hat gerade erst begonnen. Der anhaltende Krieg erschwert rasche Fortschritte, schürt innenpolitische Spannungen und zwingt zu schwierigen Abwägungen, bei denen die nationale Sicherheit Vorrang vor dringend notwendigen Reformen haben muss. Die zivile Resilienz wächst, und auf regionaler sowie lokaler Ebene zeigen sich erfolgreiche Beispiele für einen nachhaltigen Wiederaufbau. Militärische Innovationen und die aus der Landesverteidigung gezogenen Lehren führen zu neuen Entwicklungen und einem beispiellosen Maß an Expertise – sowohl in der modernen Kriegsführung als auch im Hinblick auf die zivile Widerstandsfähigkeit gegenüber militärischen Angriffen, hybriden Bedrohungen und Desinformation.

Die 21. Jahreskonferenz der Kyjiwer Gespräche erörtert, wie die Bündelung von Kräften und die Zusammenarbeit in Kommunen und Städten die gesellschaftliche Resilienz stärken. Zudem wird diskutiert, was EU-Länder – allen voran Deutschland und Polen – tun und lernen können, um das bereits begonnene Zusammenwachsen der verschiedenen Teile Europas zu fördern; dies geschieht durch die Wahrung der menschlichen Sicherheit, den Wiederaufbau von Städten und Umwelt sowie durch wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Wie kann es der Ukraine gelingen, die dramatischen Herausforderungen zu bewältigen und Reformen vorzubereiten, während sie sich im Krieg befindet? Welches Szenario für den EU-Beitritt ist realistisch, angesichts jüngster Berichte, wonach Reformbereitschaft und -tempo nachlassen? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft bei der Vorbereitung von Wiederaufbau, Resilienz und Reformen?

Die “Kyjiwer Gespräche” sind eine überparteiliche, unabhängige Plattform zur Vertiefung des Dialogs zwischen der Ukraine und Deutschland. Die Jahreskonferenz bringt zahlreiche Akteure der deutsch- und europäisch-ukrainischen Beziehungen aus Politik, Medien und Zivilgesellschaft zusammen. Organisiert wird die Initiative von der Europäischer Austausch gGmbH (Berlin) in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO), der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Heinrich-Böll-Stiftung, der International Renaissance Foundation und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Das Konferenzprogramm wird Ende September bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch die Anmeldung.

Sprache: Englisch und Ukrainisch mit Simultanübersetzung

Veranstaltungsort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V., Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin.

Kontakt: Robert Sperfeld, Abteilung für internationale Angelegenheiten, Leitender Programmreferent für Ost- und Südosteuropa, Heinrich-Böll-Stiftung, 
E: Sperfeld@boell.de

Zeitzone
CET
Adresse
Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin
Veranstalter*in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Sprache
Englisch
Simultanübersetzung
Ukrainisch