Mittwoch, 22. April 2009 09.00 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Unternehmen Vereinbarkeit: Reif für die neuen Väter?

veranstaltet von der Friedrich-Ebert-Stiftung

 Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2010 das familienfreundlichste Land Europas zu werden. Entsprechende Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dass das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf hierbei eine zentrale Rolle spielt, wird zunehmend erkannt: Die Kinderbetreuung wird ausgebaut, das Elterngeld regt Paare zu einer gleichberechtigteren Verteilung von Erwerbs- und Familienzeit an und Unternehmen werben mit Familienfreundlichkeit. Dennoch wünschen sich 90 % der Beschäftigten mehr familienfreundliche Angebote.

Dies gilt insbesondere für die sog. „neuen Väter“, die im Kontext der Debatte um den Wandel von Familiebesondere Aufmerksamkeit verdienen: Schließlich sind gerade sie aufgerufen, nicht mehr nur Ernährer, sondern auch Erzieher zu sein. Dass Väter heute vermehrt eine egalitäre Einstellung zur Aufteilung von Haus- und Familienarbeit und Lust auf Zeit mit Kindern haben, zeigt die Inanspruchnahme des Elterngeldes: Väter stellten 2008 immerhin ca. 15 % aller Elterngeldempfänger/innen. Doch noch immer klafft eine starke Diskrepanz zwischen dem Wunsch und der Handlungspraxis vieler Väter. Die, die es wagen, stoßen trotz einiger Angebote wie flexibler Arbeitszeit oder Kinderbetreuung immer wieder auch auf Hindernisse.

Wie lässt sich also die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Geschlechter verbessern? Welche Erfahrungen machen insbesondere die Väter? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Was tun Unternehmen für eine väterfreundliche Arbeitswelt und -kultur? Sind sie reif für „neue Väter“?

Wir laden Sie herzlich ein, mit Expert/innen aus Politik,Wissenschaft, Gewerkschaften und Wirtschaft über gesellschaftspolitische Handlungsoptionen und betriebliche
Ansätze zu diskutieren. Von der Konferenz sollen konstruktive Impulse zur Verwirklichung einer familiengerechteren Arbeitswelt für beide Geschlechter ausgehen.
Sie sind herzlich eingeladen, die Debatte mit Ihren Erfahrungen und Gedanken zu bereichern!
http://www.fes.de