- Montag, 23. November 2009 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Ursachen und Konsequenzen des georgisch-russischen Krieges um Südossetien
Lehren aus dem Report der von der EU eingesetzten Tagliavini-Kommission
Podiumsdiskussion mit:
Ivlian Khaindrava, ehem. MP, Tbilisi
Alla Yazkova, Leiterin des `Center for Black Sea - Mediterranean Studies`, Moskau
Viola von Cramon, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Berlin
Moderation:
Walter Kaufmann, Leiter des Referats Osteuropa/Südosteuropa/Kaukasus der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Ende September 2009 hat die von der EU eingesetzte Kommission zur Untersuchung der Ursachen des georgisch-russischen Krieges ihren Abschlussbericht vorgelegt. Er bürdet die Verantwortung für die gewaltsame Eskalation des Konfliktes im August 2008 beiden Seiten auf – was umgehend dazu geführt hat, dass jede Seite den Bericht auf ihre Weise als „einseitig“ oder „fehlerhaft“ kritisiert hat.
Die Einsetzung dieser Untersuchungskommission und die Entsendung einer militärischen Beobachtermission waren zugleich die wichtigsten politischen Schritte, die die EU als direkte Konsequenz aus dem Krieg unternommen hatte. Sie muss nun politische Schlussfolgerungen artikulieren, die sich aus dem Bericht für ihre zukünftige Politik in Bezug auf die Sezessionskonflikte in Georgien, aber auch gegenüber Russland und dem NATO-Aspirant Georgien überhaupt ergeben.
Was sind die wichtigsten Ergebnisse des Berichtes? Wie wurde der Bericht in Georgien und in Russland aufgenommen? Welche Konsequenzen ergeben sich für die deutsche und europäische Politik gegenüber Russland und den östlichen Nachbarn der EU? Diese Fragen sollen im Mittelpunkt der Diskussion mit den internationalen Gästen stehen.
Ivlian Khaindrava, ehem. MP, Tbilisi
Alla Yazkova, Leiterin des `Center for Black Sea - Mediterranean Studies`, Moskau
Viola von Cramon, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Berlin
Moderation:
Walter Kaufmann, Leiter des Referats Osteuropa/Südosteuropa/Kaukasus der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Ende September 2009 hat die von der EU eingesetzte Kommission zur Untersuchung der Ursachen des georgisch-russischen Krieges ihren Abschlussbericht vorgelegt. Er bürdet die Verantwortung für die gewaltsame Eskalation des Konfliktes im August 2008 beiden Seiten auf – was umgehend dazu geführt hat, dass jede Seite den Bericht auf ihre Weise als „einseitig“ oder „fehlerhaft“ kritisiert hat.
Die Einsetzung dieser Untersuchungskommission und die Entsendung einer militärischen Beobachtermission waren zugleich die wichtigsten politischen Schritte, die die EU als direkte Konsequenz aus dem Krieg unternommen hatte. Sie muss nun politische Schlussfolgerungen artikulieren, die sich aus dem Bericht für ihre zukünftige Politik in Bezug auf die Sezessionskonflikte in Georgien, aber auch gegenüber Russland und dem NATO-Aspirant Georgien überhaupt ergeben.
Was sind die wichtigsten Ergebnisse des Berichtes? Wie wurde der Bericht in Georgien und in Russland aufgenommen? Welche Konsequenzen ergeben sich für die deutsche und europäische Politik gegenüber Russland und den östlichen Nachbarn der EU? Diese Fragen sollen im Mittelpunkt der Diskussion mit den internationalen Gästen stehen.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin