Podiumsdiskussion

Dienstag, 27. September 2016 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Podiumsdiskussion

Verblühte Rosen?

Georgien vor den Parlamentswahlen

Georgien ist weitestgehend aus den internationalen Schlagzeilen verschwunden, seit es 2012 einen demokratischen Machtwechsel erlebt hat. Kann das als Zeichen für nachhaltige demokratische Entwicklung in dem kleinen südkaukasischen Staat gewertet werden?

Georgien steht nun erneut vor Parlamentswahlen, deren Ausgang ganz offen erscheint. Anlass für eine reformpolitische Bilanz: Welche Fortschritte in Richtung Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sind in den letzten Jahren erreicht worden? Gibt es eine echte demokratische Öffentlichkeit, die Grundvoraussetzung demokratischer Wahlen ist? Wie stark sind wirtschaftliche und politische Macht noch immer miteinander verflochten? Welche Rolle spielt die Kirche in den politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen? Und welches Potenzial besitzt das im Juli 2016 in Kraft getretene EU-Assoziierungsabkommen für Georgien und die gesamte Kaukasus-Region?

Mit unseren Gästen wollen wir diskutieren, welche innenpolitische Dynamik im Vorfeld der Parlamentswahlen Anfang Oktober zu beobachten ist.

Mit: 

  • Ana Natsvlishvili, Geschäftsführerin, Georgian Young Lawyers Association
  • Mikheil Benidze, Geschäftsführer, Internationale Gesellschaft für faire Wahlen und Demokratie (ISFED)
  • Nino Lejava, Büroleiterin Heinrich-Böll-Stiftung Tbilissi
  • Moderation: Walter Kaufmann, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Sprache: Georgisch/Deutsch mit Simultanübersetzung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt: Heinrich-Böll-Stiftung, Katja Giebel, Giebel@boell.de, 030-28534-388

Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Veranstalter*in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin