- Mittwoch, 25. September 2013 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Verboten-Verfolgt-Vergessen
Die Geschichte der politischen Opposition in der Adenauerzeit
Filmvorführung und Gespräch
„Verboten-Verfolgt-Vergessen“
58 Minuten, Roadside Dokumentarfilm/Daniel Burkholz
Im Anschluß Gespräch mit dem Filmemacher Daniel Burkholz
1950, kurz nach dem 2. Weltkrieg, trieb die Bundesregierung unter Kanzler Konrad Adenauer den Aufbau einer Armee voran. Gegen die Remilitarisierung Deutschlands gab es in der Bevölkerung große Proteste.
Die Regierung Adenauer reagierte mit einem in kürzester Zeit verabschiedeten „Blitzgesetz“, dem ersten Strafrechtsänderungsgesetz von 1951: Bürger/innen, die gegen die Wiederbewaffnung oder für die Wiedervereinigung eintraten, konnten nun unter dem Tatbestand der „Staatsgefährdung“ verfolgt werden.
Zwischen 1951 und 1968 wurden Ermittlungen gegen 200.000 Menschen eingeleitet - häufig von Polizisten, Staatsanwälten oder Richtern, die ihr Handwerk noch in der Nazizeit gelernt hatten. Etwa 10.000 von ihnen wurden zu teils langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Oftmals wurde ihre Existenz zerstört.
„Verboten-Verfolgt-Vergessen“ erzählt die Geschichte dieser Menschen.
Daniel Burkholz, Autor, Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen, ist ehemaliger Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung. Weitere Filme u.a.: „Brigadistas – Rückkehr nach Spanien“ (2010), „Shortcut to Justice“ (2009).
„Verboten-Verfolgt-Vergessen“
58 Minuten, Roadside Dokumentarfilm/Daniel Burkholz
Im Anschluß Gespräch mit dem Filmemacher Daniel Burkholz
1950, kurz nach dem 2. Weltkrieg, trieb die Bundesregierung unter Kanzler Konrad Adenauer den Aufbau einer Armee voran. Gegen die Remilitarisierung Deutschlands gab es in der Bevölkerung große Proteste.
Die Regierung Adenauer reagierte mit einem in kürzester Zeit verabschiedeten „Blitzgesetz“, dem ersten Strafrechtsänderungsgesetz von 1951: Bürger/innen, die gegen die Wiederbewaffnung oder für die Wiedervereinigung eintraten, konnten nun unter dem Tatbestand der „Staatsgefährdung“ verfolgt werden.
Zwischen 1951 und 1968 wurden Ermittlungen gegen 200.000 Menschen eingeleitet - häufig von Polizisten, Staatsanwälten oder Richtern, die ihr Handwerk noch in der Nazizeit gelernt hatten. Etwa 10.000 von ihnen wurden zu teils langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Oftmals wurde ihre Existenz zerstört.
„Verboten-Verfolgt-Vergessen“ erzählt die Geschichte dieser Menschen.
Daniel Burkholz, Autor, Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen, ist ehemaliger Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung. Weitere Filme u.a.: „Brigadistas – Rückkehr nach Spanien“ (2010), „Shortcut to Justice“ (2009).
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin