- Freitag, 02. Oktober 2026 15.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Vereint durch die Vergangenheit?
Podiumsdiskussion über eine generationsübergreifende Auseinandersetzung mit dem Erbe der DDR
Es fällt auf, dass es nach gut 35 Jahren Deutscher Einheit bisher keinen starken Impuls aus der jüngeren Generation Ostdeutschlands gibt, im intergenerationellen Dialog mit ihren Eltern und Großeltern das „kommunikative Beschweigen“ (der Philosoph Hermann Lübbe 1983 in Bezug auf das Beschweigen der Nazi-Vergangenheit) der DDR-Vergangenheit aufzubrechen bzw. das Familiengedächtnis aktiv daraufhin zu befragen, welche blinden Flecken es enthält.
Im Gegensatz zur 68er-Generation, die in Westdeutschland ca. 20 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus eine erbitterte Fehde mit ihren Eltern über deren Vergangenheit geführt hat, wird der Generationenkonflikt, wie Robert Ide, Autor des Buches „Geteilte Träume: Meine Eltern, die Wende und ich“ sagt, nicht „laut“, sondern eher schweigend ausgetragen. Wie ist es dazu gekommen? Diese Frage erörtern auf dem Podium die Mitbegründerin der Initiative „Dritte Generation Ostdeutschland“ Dr. Adriana Lettrari, der Journalist (Tagesspiegel) und Autor Robert Ide sowie der Potsdamer Psychoanalytiker Michael Froese.
Konzeption und Moderation: Prof. Dr. Lothar Probst.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Netzwerks zum 3. Oktober in Kooperation mit den Heinrich-Böll-Stiftungen Bund und Bremen und der Bremer Landeszentrale für politische Bildung.
- Adresse
- Rangfoyer im Theater am Goetheplatz
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Bremen
- Teilnahmegebühren
- Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich
- Zugang
- Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich