Buchvorstellung und Diskussion Dienstag, 24. März 2020 /
Gera

Völkische Landnahme

Buchvorstellung und Diskussion mit Andrea Röpke

Urheber/in: unknown. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Di., 24. März 2020,
19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
➽ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Thüringen
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Innerhalb des rechtsextremen Milieus verbreitet sich die Strategie, hinter der Fassade eines ökologisch-bäuerlichen Lebensstils, ländliche Regionen zu besiedeln und von dort aus die Ideologie eines völkischen Nationalismus zu verbreiten und rechtsextreme, antisemitisch ausgerichtete Strukturen aufzubauen.

Die beiden Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit verfolgen diese bisher kaum beachtete Entwicklung und zeigen anhand ihres Buches „Völkische Landnahme“ die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen.

Die Autorin Andrea Röpke wird das Buch vorstellen und mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Alina Plohmann (Mobile Beratung in Thüringen) ist eingeladen, aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse zur Situation in Ostthüringen einzubringen

Veranstaltungsort: Gemeindehaus Talstraße 30, 07545 Gera

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Aktionsbündnis gegen Rechts Gera - Die Kontinuierlichen.

Ab Juni 2020 erscheint die Broschüre „Naturliebe und Menschenhass – Völkische Siedler*innen in Bayern, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen“.

Mehrere Autor*innen, darunter A. Röpke, legen mit der Handreichung einen Fokus auf aktuelle Entwicklungen der Völkischen Bewegung in den genannten Bundesländern.
Ein Infoflyer sowie erste Textauszüge sollen im Rahmen der Lesung vorgestellt werden.  

Entsprechend §6 Abs.1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende sowie diskriminierende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.