Donnerstag, 20. November 2008 18.30 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Vom Wahltag zum Stichtag

Transatlantische Klima- und Energiepolitik des neuen U.S.-Präsidenten auf dem Weg nach Kopenhagen 2009

Mit dem neuen U.S.-Präsidenten beginnt eine neue Ära der amerikanischen Klimapolitik. Die politischen Entwicklungen im Kongress und auf Bundesstaatsebene werden im Weißen Haus zu einer nationalen Klimapolitik geformt werden. Es wird weithin davon ausgegangen, dass die USA sich nur international verpflichten werden, wenn auch eine nationale Gesetzgebung verabschiedet wurde.

Was bedeutet dies für die Klimaverhandlungen in Poznan und in Kopenhagen im Dezember 2009? Ist es realistisch, dass die Vereinigten Staaten bereits in Kopenhagen ein Kioto-Folgeabkommen unterzeichnen können, welches auch den Senat passieren wird? Bedarf es einer Übergangslösung für die USA?

Sollte der Abschluss der Klimaverhandlungen auf 2010 verschoben werden? Wie lässt sich die transatlantische Klimapolitik intensivieren angesichts steigender Energiepreise und wachsender Energieknappheit? Ist Energiesicherheit Motor oder Bremse für die Klimapolitik?

Es diskutieren:
Tom Collina, Executive Director, 20/20 Vision, Washington DC
Sascha Müller-Kraenner, Europa-Repräsentant, The Nature Conservancy,Autor „Energiesicherheit – Die neue Vermessung der Welt“, Berlin
Jennifer Morgan, E3G - Third Generation Environmentalism, Berlin

Moderation:
Marc Berthold, Referent, Außen- und Sicherheitspolitik, Heinrich-Böll-Stiftung

Diese Veranstaltung wird aus Mitteln der Europäischen Union finanziert.