Gespräch Mittwoch, 07. Oktober 2020

Vorher. Nachher. Mittendrin | Corona in Europa - Frankreich

Erfahrungen und Perspektiven in der Pandemie | Gesprächsreihe

Datum, Uhrzeit
Mi., 07. Okt. 2020,
19.00 – 19.15 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Baden-Württemberg
Livestream
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"Es geht in eine Richtung, die sehr besorgniserregend ist. Als ich heute Morgen hier ins Büro gekommen bin, bin ich an sehr vielen geschlossenen Bars und Cafes vorbeigekommen. Seit gestern müssen nun Bars und Cafés schließen in Paris. Es gibt Ausnahmen für Restaurants, aber dann auch wirklich nur für konkrete Essensmöglichkeiten. Da braucht man dann viel Abstand zwischen den Tischen. Das heißt, das beschwört doch wieder die Bilder herauf. Eine Situation, wie man es hier hatte." Jens Althoff, 07.10.2020

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Mittwoch, 07. Oktober, 19.00 – 19.15 Uhr

Dr. Andreas Baumer (hbs BW) spricht mit Dr. Jens Althoff (Paris)

Frankreich gehört zu den am stärksten von Corona betroffenen Ländern in Europa. Während der ersten Hochphase der Pandemie verhängte die Regierung einen strengen Lockdown, der das ökonomische und gesellschaftliche Leben weitgehend zum Stillstand brachte. Die Bilder der von Deutschland zunächst einseitig geschlossenen Grenzen dürfte sich in das Bewusstsein vieler Französ*innen gebrannt haben, auch wenn im weiteren Verlauf der Pandemie durch die Aufnahme von Schwerkranken aus Frankreich u.a. durch Baden-Württemberg Zeichen europäischer Solidarität gesetzt wurden.

Während des Sommers nahm auch in Frankreich die Zahl der Neuinfektionen wieder zu. Die Hauptstadt Paris und viele Ferienregionen wurden zu Risikogebieten erklärt. Eine zweite Welle der Pandemie scheint immer wahrscheinlicher

Über die aktuelle Situation in Frankreich, die gesellschaftlichen Debatten über das Leben in und nach der Pandemie und über die Konsequenzen für die deutsch-französischen Beziehungen sprechen wir mit Jens Althoff, Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Paris.