Freitag, 18. November 2005 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Vorstellung der Studie `Teilhabegesellschaft`

Die öffentliche Hand zahlt in Notlagen – das ist die bekannte Wohlfahrtsarchitektur. Auf den Kopf gestellt haben dieses Prinzip Bruce Ackermann und Anne Alstott, zwei Yale-Professoren. Sie haben vor sechs Jahren mit einem Konzept Furore gemacht, nach dem jeder Erwachsene 80.000 Dollar für die Finanzierung der Ausbildung bekommt. Elternunabhängig. Zur weitgehend freien Verfügung. Klingt absurd? Gibt es keine drängenderen Probleme im Land? Andernorts wird die „Teilhabegesellschaft“ heftig debattiert. Würde solch eine Idee hier funktionieren? Was kostet das und wer soll zahlen? <br><br> Die Heinrich-Böll-Stiftung hat die Idee aufgegriffen und eine Studie zur Machbarkeit in Deutschland in Auftrag gegeben. Sie wird von den Autoren vorgestellt und mit grünen Politikerinnen diskutiert werden. <br><br> Mit: Prof. Gerd Grözinger (Uni-Flensburg), Michael Maschke (HU-Berlin), Katrin- Göring-Eckhardt (BT-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen/angefragt), Christine Scheel (BT-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen/angefragt)