Dienstag, 10. Januar 2006 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Vorstellung der Studie zur „Teilhabegesellschaft“

Die öffentliche Hand zahlt in Notlagen – das ist die bekannte Wohlfahrtsarchitektur. Auf den Kopf gestellt haben dieses Prinzip Bruce Ackermann und Anne Alstott, zwei Yale-Professoren. Sie haben vor sechs Jahren mit einem Konzept Furore gemacht, nach dem jeder Erwachsene 80.000 Dollar für die Finanzierung der Ausbildung bekommt. Elternunabhängig. Zur weitgehend freien Verfügung.<br><br> Klingt absurd? Gibt es keine drängenderen Probleme im Land? Andernorts wird die „Teilhabegesellschaft“ heftig debattiert. Würde solch eine Idee hier funktionieren? Was kostet das und wer soll zahlen? <br><br> Die Heinrich-Böll-Stiftung hat die Idee aufgegriffen und eine Studie zur Machbarkeit in Deutschland in Auftrag gegeben. Sie wird von den Autoren vorgestellt und mit grünen Politikerinnen diskutiert werden. <br><br> Mit: <br> <b>Prof. Claus Offe </b>(Humboldt-Uni- Berlin), <b>Prof. Gerd Grözinger </b>(Uni Flensburg),<b> Michael Maschke</b> (HU- Berlin), <b>Brigitte Pothmer </b>(MdB), <br>Moderation: <b>Ralf Fücks</b> (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung)