- Donnerstag, 06. Dezember 2007 18.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Vorstellung Studie: Politische Strategien gegen die extreme Rechte und ihre Folgen für die Demokratie
Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Es herrscht in Deutschland weitgehend Einigkeit, dass die entscheidende Ebene
der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus die Kommune ist: Hier versuchen
rechtsextreme Parteien und Organisationen, neue Mitglieder zu rekrutieren, sich
als Interessenvertreter der `kleinen Leute` zu inszenieren und die
gesellschaftliche Isolation zu überwinden. Weit weniger einmütig sind
Expert/innen jedoch, wenn es um die Frage geht, wie die Kommunen und
insbesondere die Kommunalpolitik erfolgreich gegen Rechtsextremismus agieren
können.
Um zu dieser Frage Antworten zu finden, hat die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Studie `Politische Strategien gegen die extreme Rechte in Parlamenten und ihre Folgen für kommunale Politik und lokale Demokratie` in Auftrag gegeben. In acht Kommunen aus vier Bundesländern (Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Rheinland-Pfalz) mit kommunaler Parlamentspräsenz von NPD oder Republikanern wurden Fraktionsvorsitzende der demokratischen Volksparteien SPD und CDU zu ihren Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus befragt.
Der Fokus der Studie liegt dabei auf den Fragen, wie die Anwesenheit einer rechtsextremen Fraktion die Kommunalpolitik verändert hat, welche Strategien im Umgang mit dem Rechtsextremismus entwickelt wurden und wie sich diese in der Praxis bewährt haben. Zur Vorstellung und Diskussion der Studienergebnisse laden wir Sie herzlich ein.
Es diskutieren:
Prof. Dr. Benno Hafeneger, Universität Marburg
Sven Schönfelder, Universität Marburg
Sylvia Bretschneider, MdL, Präsidentin des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern
Dierk Borstel, Projektleiter Community Coaching, Zentrum für demokratische Kultur Berlin
Oliver Igel, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung
Treptow-Köpenick, Berlin
Moderation: Carla Kniestedt, rbb
www.fes.de
Um zu dieser Frage Antworten zu finden, hat die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Studie `Politische Strategien gegen die extreme Rechte in Parlamenten und ihre Folgen für kommunale Politik und lokale Demokratie` in Auftrag gegeben. In acht Kommunen aus vier Bundesländern (Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Rheinland-Pfalz) mit kommunaler Parlamentspräsenz von NPD oder Republikanern wurden Fraktionsvorsitzende der demokratischen Volksparteien SPD und CDU zu ihren Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus befragt.
Der Fokus der Studie liegt dabei auf den Fragen, wie die Anwesenheit einer rechtsextremen Fraktion die Kommunalpolitik verändert hat, welche Strategien im Umgang mit dem Rechtsextremismus entwickelt wurden und wie sich diese in der Praxis bewährt haben. Zur Vorstellung und Diskussion der Studienergebnisse laden wir Sie herzlich ein.
Es diskutieren:
Prof. Dr. Benno Hafeneger, Universität Marburg
Sven Schönfelder, Universität Marburg
Sylvia Bretschneider, MdL, Präsidentin des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern
Dierk Borstel, Projektleiter Community Coaching, Zentrum für demokratische Kultur Berlin
Oliver Igel, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung
Treptow-Köpenick, Berlin
Moderation: Carla Kniestedt, rbb