- Montag, 29. Oktober 2007 – Montag, 11. Februar 2008 In meinem Kalender speichern
Vortragsreihe: Gender Lectures
Das GenderKompetenzZentrum an der Humboldt-Universität zu Berlin und das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien veranstalten seit November 2003 gemeinsam die öffentliche Vortragsreihe Gender-Lectures. Ab November 2007 wollen wir uns vor allem den Fragen von stereotypen Geschlechterrollenbildern in der Gesellschaft zuwenden.
Gender Lecture am 29.10.2007:
Dr. Regina Frey, Genderbüro Berlin
Von Gender (Mainstreaming) zu Diversity (Managing)?
Die Konzepte Gender und Diversity werden heute gerne in einem Atemzug genannt – teilweise aus Gründen der strategischen Modernisierung, teilweise theoretisch inspiriert als Anerkennung von Intersektionalität in den Gender Studies. Ähnlich verhält es sich auf der Ebene der politischen Strategien: Managing Diversity wird bisweilen als Dach für Gleichstellungsstrategien konzeptualisiert, unter dem auch das Gender Mainstreaming seinen Platz finden darf – oder Gender Mainstreaming wird mit Managing Diversity gleichgesetzt, das eine als Strategie der Öffentlichen Hand, das andere der Privatwirtschaft bezeichnet.
Der Vortrag zeigt, dass eine Gleichsetzung von Gender und Diversity nicht angemessen ist: Die beiden Konzepte bewegen sich auf unterschiedlichen theoretischen Ebenen. Dabei besitzt Diversity zwar normative Attraktivität, ist jedoch derzeit im Vergleich zu Gender untertheoretisiert. Praktische Konsequenzen hat dies auch im Hinblick auf die Strategien Gender Mainstreaming und Managing Diversity. Dabei geht es nicht darum, Gender gegen Diversity zu „verteidigen“ oder den Diskurs und die Praxis des „Managing Diversity“ pauschal zu verwerfen. Allerdings wird für eine Begriffsabgrenzung sowie einer Auslotung von Reichweiten, Stärken und Grenzen der Konzepte und Strategien plädiert.
Weitere Termine:
19.11.2007 Prof. Dr. Jens Förster, Internationale Universität Bremen/Amsterdam
Wie Vorurteile unsere Leistung verbessern und verschlechtern können: Eine sozialpsychologische Perspektive.
10.12.2007 Prof. Dr. Sylka Scholz, Universität Hildesheim
Von „Rüpeln“ und „Testosteronbomben“ und einem „Engel...der über Leichen geht“. Geschlechterstereotype im Bundeswahlkampf 2005.
14.01.2008 Prof. Dr. Regine Gildemeister, Universität Tübingen
Gleichheitsnorm und Geschlechterdifferenzierungen im Berufsfeld Familienrecht. (Raum 3119)
11.02.2008 Prof. Dr. Daniela Rastetter, Universität Hamburg
Weibliche Führungskräfte.
Gender Lecture am 29.10.2007:
Dr. Regina Frey, Genderbüro Berlin
Von Gender (Mainstreaming) zu Diversity (Managing)?
Die Konzepte Gender und Diversity werden heute gerne in einem Atemzug genannt – teilweise aus Gründen der strategischen Modernisierung, teilweise theoretisch inspiriert als Anerkennung von Intersektionalität in den Gender Studies. Ähnlich verhält es sich auf der Ebene der politischen Strategien: Managing Diversity wird bisweilen als Dach für Gleichstellungsstrategien konzeptualisiert, unter dem auch das Gender Mainstreaming seinen Platz finden darf – oder Gender Mainstreaming wird mit Managing Diversity gleichgesetzt, das eine als Strategie der Öffentlichen Hand, das andere der Privatwirtschaft bezeichnet.
Der Vortrag zeigt, dass eine Gleichsetzung von Gender und Diversity nicht angemessen ist: Die beiden Konzepte bewegen sich auf unterschiedlichen theoretischen Ebenen. Dabei besitzt Diversity zwar normative Attraktivität, ist jedoch derzeit im Vergleich zu Gender untertheoretisiert. Praktische Konsequenzen hat dies auch im Hinblick auf die Strategien Gender Mainstreaming und Managing Diversity. Dabei geht es nicht darum, Gender gegen Diversity zu „verteidigen“ oder den Diskurs und die Praxis des „Managing Diversity“ pauschal zu verwerfen. Allerdings wird für eine Begriffsabgrenzung sowie einer Auslotung von Reichweiten, Stärken und Grenzen der Konzepte und Strategien plädiert.
Weitere Termine:
19.11.2007 Prof. Dr. Jens Förster, Internationale Universität Bremen/Amsterdam
Wie Vorurteile unsere Leistung verbessern und verschlechtern können: Eine sozialpsychologische Perspektive.
10.12.2007 Prof. Dr. Sylka Scholz, Universität Hildesheim
Von „Rüpeln“ und „Testosteronbomben“ und einem „Engel...der über Leichen geht“. Geschlechterstereotype im Bundeswahlkampf 2005.
14.01.2008 Prof. Dr. Regine Gildemeister, Universität Tübingen
Gleichheitsnorm und Geschlechterdifferenzierungen im Berufsfeld Familienrecht. (Raum 3119)
11.02.2008 Prof. Dr. Daniela Rastetter, Universität Hamburg
Weibliche Führungskräfte.