Wählen zukünftig nur noch die Wohlhabenden?

Wählen zukünftig nur noch die Wohlhabenden?

Podiumsdiskussion

So niedrig wie bei der letzten Bürgerschaftswahl war die Wahlbeteiligung in Hamburg noch nie. Und je schlechter die wirtschaftlichen Eckdaten des Stadtteils, desto niedriger fällt sie dort aus: Was bedeutet das für die Demokratie? Wie lässt sich diese Entwicklung korrigieren? Und welchen Anteil hat das neue Wahlrecht? Der bundesweite Trend, dass sich finanziell Schwache von der demokratischen Mitbestimmung zurückziehen, ist in Hamburg sehr deutlich.  In den bildungs- und finanzschwachen Quartieren landen viel häufiger fehlerhaft ausgefüllte Stimmzettel in den Urnen. Was muss passieren, damit wieder mehr Menschen wählen gehen? Wie werden (ungewollt) ungültige Stimmen vermieden? Wie kann erreicht werden, dass alle sozialen Milieus wählen, damit die Bürgerschaft sozial ausgewogen legitimiert ist?

Mit

Prof. Dr. Lothar Probst - Leiter des Arbeitsbereichs Wahl-, Parteien- und Partizipationsforschung, Institut für Politikwissenschaft, Universität Bremen

Dr. Niklas Im Winkel - Bertelsmann Stiftung, Programm Zukunft der Demokratie

Oliver Rudolf - Stellvertretender Landeswahlleiter Hamburg
 
Wilko Zicht - Wahlrechtsexperte, Bd. 90/Die Grünen, Bürgerschaft Bremen

Moderation:

Anne Ulrich  - Referentin für Demokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung

 

Ort: Rathauspassage, unter dem Rathausmarkt (U-und S-Bahn Jungfernstieg, Eingang Rathausmarkt-Schleusenbrücke)

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des Verbundprojekts GUT VERTRETEN?  - EIN UPDATE FÜR DEMOKRATIE

 

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit

Mehr Demokratie e.V. Landesverband Hamburg
Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg, Tel: 040 31769100, info@mehr-demokratie-hamburg.de