Podiumsdiskussion
- Donnerstag, 16. Juni 2016 17.00 – 19.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Wahlbeteiligung als Gradmesser?
Fragen von Nichtwahl und Mobilisierung in der Diskussion
mit Christina Tillmann, Bertelsmann Stiftung; Maik Reichel, Direktor der LpB Sachsen-Anhalt; Jochen Schmidt, Direktor der LpB Mecklenburg-Vorpommern
Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2013 war die zweitschlechteste seit Gründung der Bundesrepublik. Fast 30 Prozent verzichteten auf ihr Wahlrecht. Wachsende regionale und soziale Unterschiede der Wahlbeteiligung verschärfen die politische Ungleichheit. Die demokratische Repräsentation und die Demokratie verlieren nach Meinung vieler an innerer Legitimität.
Schadet die geringe Wahlbeteiligung der Demokratie? Ist sie ein Gradmesser für mangelnde Partizipation in Deutschland? Welche Instrumente zur Mobilisierung gibt es?
Nach einer Einführung von Christina Tillmann von der Bertelsmann Stiftung zur Frage der Wahlbeteiligung, wollen wir gemeinsam mit den Direktoren der Landeszentralen für politische Bildung Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, Maik Reichel und Jochen Schmidt, über Erfahrungen und Perspektiven der Mobilisierung diskutieren.
Moderation: Martin Koschkar, Universität Rostock
Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung und des Instituts für Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Rostock im Rahmen des Verbundprojekts „Gut vertreten? Update für Demokratie!“
Ort: Universität Rostock, Ulmenstr. 69, HS 224