Gespräch
- Freitag, 27. November 2026 – Sonntag, 6. Dezember 2026 In meinem Kalender speichern
Wahrheit wird kalt serviert
Ein Theaterstück über organisierte Kriminalität mit anschließendem Expert*innengesprächen
Eine Anmeldung über uns ist nicht erforderlich!
Reservierung und Kartenverkauf läuft über das Theater: https://theateruntermdach-berlin.de/produktion/wahrheit-wird-kalt-serviert/
Das Wort Mafia ruft bei vielen Deutschen Stereotype und popkulturelle Referenzen hervor:
Filme und Serien wie "Der Pate" oder "The Sopranos", Bilder von vermeintlichen Ehrenmännern im feinen Anzug, assoziiert mit Familienehre und italienischem Essen. Verklärte und verharmlosende Vorstellungen von Dolce Vita mit dem Reiz des Verbotenen.
Was fehlt in diesem Bild? Das Ausmaß der physischen und psychischen Gewalt, Einschüchterung, Menschen-, Drogen- und Waffenhandel und vor allem fehlt die Betroffenen- und Opferperspektive.
Mit dem Theaterstück möchten wir den romantisierenden und dadurch verharmlosenden Klischees und Stereotypen über die Mafia ein realistisches Bild entgegensetzen, das Menschenrechtsverletzung, Geldwäsche und Gewalt auch in Deutschland thematisiert und damit für die vielschichtigen Gefahren und Wirkungsfelder der Mafia sensibilisiert:
Eine abstruse Kochshow entfaltet sich zu einem Kaleidoskop der frappierend vielseitigen Wirkungsbereiche der organisierten Kriminalität und der betroffenen Personen. „Wahrheit wird kalt serviert” richtet den Blick auf die Realität der italienischen Mafia in Deutschland und beleuchtet, wie diese lang etablierten Netzwerke Wirtschaft, Gesellschaft und Lebensrealitäten beeinflussen. In seiner recherchebasierten Arbeitsweise verbindet das Kollektiv ISO 3591 dokumentarisches Material mit fiktionalisierten Biographien. Familienleben und gemeinsame Mahlzeiten treffen auf Stimmen aus Gerichtssälen und Ermittlungsakten, Erinnerungen an Gewalt und Einschüchterung und undurchsichtige Situationen aus dem Gastronomiebetrieb. Im Mittelpunkt steht die Notwendigkeit, das Schweigen zu brechen, das seit Jahrzehnten als zentraler Mechanismus mafiöse Strukturen stabilisiert.
Ein Theaterstück des Theaterkollektivs ISO 3591
Von und mit:
Shams Assi, Marina Dumont Anastassiadou, Thomas Kellner, Linda Kokkores, Till Krüger, Luzia Oppermann, Sarah Rindone, Ellen Schäfer, Zita Gustav Wende
Anschließend gibt es Gespräche mit Expert*innen aus den Bereichen Justiz, Journalismus und NGO
Termine
27.11.2026, 20 Uhr (Premiere) mit Sandro Mattioli (Autor und Journalist, ehem. Vorstand von mafianeindanke e.V.) und Judith Eisinger (Autorin, Schriftführerin von mafianeindanke e.V.)
28.11.2026, 20 Uhr mit Alessandro Bellardita (Jurist, Journalist und Autor)
29.11.2026, 20 Uhr mit Luigino Giustozzi (Gründungsmitglied von mafianeindake e.V.)
05.12.2026, 20 Uhr mit Helena Raspe (Autorin und Journalistin)
06.12.2026, 20 Uhr mit N.N.
mit englischen Übertiteln
In Kooperation mit mafianeindanke e.V.
Die Produktion wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfond, die Expert*innengespräche werden von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert..
Reservierung und Kartenverkauf läuft über das Theater: https://theateruntermdach-berlin.de/produktion/wahrheit-wird-kalt-serviert/
Das Wort Mafia ruft bei vielen Deutschen Stereotype und popkulturelle Referenzen hervor:
Filme und Serien wie "Der Pate" oder "The Sopranos", Bilder von vermeintlichen Ehrenmännern im feinen Anzug, assoziiert mit Familienehre und italienischem Essen. Verklärte und verharmlosende Vorstellungen von Dolce Vita mit dem Reiz des Verbotenen.
Was fehlt in diesem Bild? Das Ausmaß der physischen und psychischen Gewalt, Einschüchterung, Menschen-, Drogen- und Waffenhandel und vor allem fehlt die Betroffenen- und Opferperspektive.
Mit dem Theaterstück möchten wir den romantisierenden und dadurch verharmlosenden Klischees und Stereotypen über die Mafia ein realistisches Bild entgegensetzen, das Menschenrechtsverletzung, Geldwäsche und Gewalt auch in Deutschland thematisiert und damit für die vielschichtigen Gefahren und Wirkungsfelder der Mafia sensibilisiert:
Eine abstruse Kochshow entfaltet sich zu einem Kaleidoskop der frappierend vielseitigen Wirkungsbereiche der organisierten Kriminalität und der betroffenen Personen. „Wahrheit wird kalt serviert” richtet den Blick auf die Realität der italienischen Mafia in Deutschland und beleuchtet, wie diese lang etablierten Netzwerke Wirtschaft, Gesellschaft und Lebensrealitäten beeinflussen. In seiner recherchebasierten Arbeitsweise verbindet das Kollektiv ISO 3591 dokumentarisches Material mit fiktionalisierten Biographien. Familienleben und gemeinsame Mahlzeiten treffen auf Stimmen aus Gerichtssälen und Ermittlungsakten, Erinnerungen an Gewalt und Einschüchterung und undurchsichtige Situationen aus dem Gastronomiebetrieb. Im Mittelpunkt steht die Notwendigkeit, das Schweigen zu brechen, das seit Jahrzehnten als zentraler Mechanismus mafiöse Strukturen stabilisiert.
Ein Theaterstück des Theaterkollektivs ISO 3591
Von und mit:
Shams Assi, Marina Dumont Anastassiadou, Thomas Kellner, Linda Kokkores, Till Krüger, Luzia Oppermann, Sarah Rindone, Ellen Schäfer, Zita Gustav Wende
Anschließend gibt es Gespräche mit Expert*innen aus den Bereichen Justiz, Journalismus und NGO
Termine
27.11.2026, 20 Uhr (Premiere) mit Sandro Mattioli (Autor und Journalist, ehem. Vorstand von mafianeindanke e.V.) und Judith Eisinger (Autorin, Schriftführerin von mafianeindanke e.V.)
28.11.2026, 20 Uhr mit Alessandro Bellardita (Jurist, Journalist und Autor)
29.11.2026, 20 Uhr mit Luigino Giustozzi (Gründungsmitglied von mafianeindake e.V.)
05.12.2026, 20 Uhr mit Helena Raspe (Autorin und Journalistin)
06.12.2026, 20 Uhr mit N.N.
mit englischen Übertiteln
In Kooperation mit mafianeindanke e.V.
Die Produktion wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfond, die Expert*innengespräche werden von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert..
- Adresse
-
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
- Sprache
- Deutsch