Diskussionsabend
- Mittwoch, 24. Juni 2026 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Was Arbeit erzählt …
Erinnern an verflochtene Geschichten einer pluralen Gesellschaft
Unsere Gesellschaft ist so vielfältig wie die Menschen, die in ihr leben. Dabei spielt Arbeit als Erfahrung in unser aller Leben eine entscheidende Rolle, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise: Arbeit steht oft im Mittelpunkt unseres eigenen Alltags und unserer Familienbiographien und hat die deutsche Geschichte geprägt. Gleichzeitig hat die Geschichte der Arbeit in unserem Land viele Gesichter, z.B. Lohnarbeit, prekäre Arbeit, Care-Arbeit, ehrenamtliche Arbeit, Zwangsarbeit, Gastarbeit usw. Diese vielen Geschichten sind miteinander verflochten und prägen das Gedächtnis unserer Gesellschaft in bedeutendem Maß.
Für unseren demokratischen Zusammenhalt ist die Wahrnehmung der Pluralität unserer Gesellschaft und daher auch die Erweiterung unserer Geschichts- und Erinnerungskultur um verschiedene historische Erfahrungen zentral. Zugleich stellt sie eine Herausforderung dar. Dieser wollen wir uns am Beispiel von Arbeit als historischer Erfahrung und Erinnerung stellen: Wir fragen aus unterschiedlichen Perspektiven, welche (verflochtenen) Geschichten von Arbeit in unserer Gesellschaft erzählt und wie sie erinnert werden können. Damit möchten wir einen Beitrag zur Debatte über die Pluralisierung der deutschen Erinnerungskultur leisten und über ihr demokratiestärkendes, inklusives Potential diskutieren.
Die Veranstaltung in Hamburg ist die erste einer Reihe, die uns in September und November auch zu unseren Landesstiftungen nach Kiel und Frankfurt führen wird.
Was Euch erwartet Unsere Gästinnen geben uns jeweils einen kurzen Input zum Thema Arbeit & Erinnern aus ihrer Perspektive (wissenschaftlich, künstlerisch, aktivistisch, beruflich …), anschließend sind wir alle zusammen gefragt: An Thementischen teilen wir gemeinsam Gedanken und Ideen. Im dritten Teil möchten wir die Erfahrungen bündeln und fragen: Was brauchen wir für eine Pluralisierung von Erinnerung?
Unsere Gästinnen in Hamburg
Dr. Susann Lewerenz – KZ-Gedenkstätte Neuengamme – spricht zu Erinnerung an Zwangsarbeit im Nationalsozialismus
Mable Preach – Regisseurin, Choreografin, Kuratorin und Kulturaktivistin – spricht zu Erinnerung an die Arbeit versklavter Menschen
Irina Vavitsa – ehemalige Gastarbeiterin – spricht als Zeitzeugin zu Erinnerung an Gastarbeit
Moderation
Gün Tank – Autorin, Moderatorin, Rednerin und Kuratorin
Ort: Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, S-Bahn 1 bis Barmbek / U3 bis Barmbek
Anmeldung Ihr könnt Euch gerne anmelden, um sicher einen Platz zu haben. Natürlich könnt Ihr aber auch spontan vorbeikommen.
Eine Veranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg im Stiftungsverbund mit den Landesstiftungen Hessen und Schleswig-Holstein und der Bundesstiftung.
In Kooperation mit Museum der Arbeit Hamburg.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
- Adresse
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▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Hamburg
- Rechtliches
- Allgemeine Geschäftsbedingungen
- Teilnahmegebühren
- Die Teilnahme ist kostenfrei