- Montag, 19. Juni 2006 – Samstag, 24. Juni 2006 In meinem Kalender speichern
Was können polnische Frauenorganisationen in der veränderten politischen Situation in Polen tun und wie könnten sie von Erfahrungen der deutschen Frauenpolitik profitieren?
6- tägiges deutsch-polnisches Multiplikatorinnen-Seminar in Warschau
Wir bieten ein Seminar für deutsche und
polnische Multiplikatorinnen aus dem
Bereich der Politik
und Frauenorganisationen. Wir verstehen
diese Veranstaltung als eine Fortsetzung
des von uns
durchgeführten deutsch-polnischen Seminars
im April 2005 in Poznan und Torun. Das
Thema der
Veranstaltung war die
Gleichstellungspolitik. Dieses Thema sollte
in diesem Jahr, nach politischen
Veränderungen in Polen und Deutschland,
unbedingt weiter behandelt werden.
Insbesondere sollen
die Möglichkeiten besprochen werden, in der
aktuellen politischen Situation
frauenpolitische
Aspekte und Ansprüche zu realisieren.<br>
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Wir wollen deshalb zu der Veranstaltung
Frauen von verschiedenen Seiten des
politischen Spektrums
einladen: u.a. Joanna Kluzik-Rostkowska
(Frauen- und Familienministerin), Alicja
Olechowska
(Vorsitzende der Frauengruppe im
Parlament), Joanna Senyszyn
(stellvertretende Vorsitzende
der Frauengruppe im Parlament), Krystyna
Ozga (einzige weibliche Abgeordnete der
Bauernpartei
PSL), Malgorzata Kidawa-Blonska
(Bürgerplatform) und Kinga Lohman
(Koalition Karat).<br>
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Im Mittelpunkt des Programms werden
Referate und Diskussionen über die
Situation der Frauen
und der Gleichstellungspolitik in beiden
Ländern stehen. Dazu werden die
Teilnehmerinnen über
Erfolge und Rückschläge in der Realisierung
der Gleichstellungspolitik in Deutschland
und Polen
sowie auf dem europäischen Niveau
berichten. Gespräche und Begegnungen mit
Vertreterinnen
von Frauenverbänden sowie mit
Politikerinnen sollen dazu beitragen, das
gegenseitige Wissen
über den Beitrag der Frauen zur
gesellschaftlichen Entwicklung in
Deutschland, Polen und Europa
zu erweitern - und zu zeigen, inwiefern
frauenpolitische Begriffe in verschiedenen
Ländern, verschiedenen
Parteien und auch auf verschiedenen Ebenen
des politischen Engagements unterschiedlich
verstanden werden und dadurch
Missverständnisse entstehen, die nur durch
Diskussionen,
aus denen klar benennbare gemeinsame
Begrifflichkeiten entwickelt werden, ausgeräumt
werden können.<br>
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Programm als PDF