Samstag, 17. Mai 2008 14.00 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Welche Kultur meint die Kulturwirtschaft?

Kulturhauptstadt Ruhr-2010-Ratschlag

Kultur wird schon seit längerer Zeit als weicher Standortfaktor gehandelt. Zunehmend wird sie zum harten Standortfaktor. Stolz wird in entsprechenden Berichten und Enquete-Kommissionen vermeldet, dass die Kulturwirtschaft in Deutschland schon mehr Umsatz hat als die Chemie. Zugleich wird die oder der „Kreative“ zum Inbegriff modernen Wirtschaftens, das sich
von materieller Güterproduktion emanzipieren müsse. Gewiss soll mit Kultur Geld verdient werden können - ob Kultur aber nicht etwas anderes ist als ein handelbares Produkt, das ist die interessante Frage. Kulturhauptstadt Ruhr 2010: Soll sie eine neue Form der Ökonomie zeigen – oder eine neue Gestalt des Lebens? Oder sollte beides dasselbe sein?

Impulse: Michael Söndermann, Arbeitskreis Kulturstatistik und Mitautor der NRW-Kulturwirtschaftsberichte, und Julian Raul Kücklich, Autor, University of the Arts - London. Moderation Oliver Keymis, Vizepräsident des Landtages NRW und kulturpolitischer Sprecher der grünen Fraktion.
Veranstalter*in
Landesstiftung Nordrhein-Westfalen
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