Diskussionsabend
- Mittwoch, 17. Juni 2026 19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Wer erschoss Michèle Kiesewetter?
Am 25. April 2007 wurde die Polizistin Michèle Kiesewetter auf der Theresienwiese in Heilbronn mit einem gezielten Kopfschuss getötet. Ihr Kollege Martin A. wurde ebenfalls durch einen gezielten Kopfschuss lebensgefährlich verletzt.
Beide Taten wurden der rechtsterroristischen Untergrundgruppe NSU zugeordnet. Doch immer wieder wurden Stimmen laut, die kritisierten, dass wesentliche Ermittlungsergebnisse bei der offiziellen Version dieses Verbrechens nicht berücksichtigt wurden.
Deshalb gehen auf dieser Veranstaltung Fachleute, die sich seit vielen Jahren mit diesem Verbrechen beschäftigen, den Widersprüchen in dieser Ermittlung nach.
- Clemens Binninger, ehemaliger Polizist, langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Vorsitzender des 2. NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages; einer der besten Kenner des NSU-Komplexes
- Petra Häffner, ehemalige Landtagsabgeordnete und Mitglied der zwei NSU- Untersuchungsausschüsse im Landtag (Bündnis 90/Die Grünen)
- Walter Martinek, Rechtsanwalt; vertrat den angeschossenen Martin A.
- Gabriela Sperl, deutsche Film- und Fernsehproduzentin, Dramaturgin und Drehbuchautorin, Produzentin der wichtigsten Filme zum NSU
Moderation: Wolfgang Schorlau
Im Rahmen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung »Rechtsextremer Terror« des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg und des Generallandesarchivs Karlsruhe
Flyer zur Sonderausstellung »Rechtsextremer Terror«
- Adresse
- Hospitalhof Stuttgart
- Veranstalter*in
- Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
- Teilnahmegebühren
- kostenfrei
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Information
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Dr. Andreas Baumerbaumer@boell-bw.de