
Veranstaltung
- Mittwoch, 22. März 2023 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Wer will welchen Frieden?
Der Angriffskrieg auf die Ukraine im Spiegel sächsischer Debatten
Seit mehr als einem Jahr verteidigt sich die Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg. Für diesen Kampf gegen die imperialen Ambitionen von Putins Russland, zahlt die ukrainische Gesellschaft einen hohen Preis. In Sachsen haben seit Kriegsbeginn viele Menschen große Solidarität mit den Ukrainer*innen gezeigt. Doch die Rufe gegen militärische Unterstützung der angegriffenen Ukraine, nach einer Rückkehr zu „guten Beziehungen“ mit Russland sind laut. Wie sieht die Situation in der Ukraine nach einem Jahr Krieg aus? Was bekommen wir in Sachsen davon mit und wie reden wir mit wem darüber? Welche Konfliktlinien sind hier vor Ort besonders deutlich - und wie ist die deren Außenwahrnehmung, auch in der Ukraine?
Svitlana Telukha, Historikerin aus dem ostukrainischen Charkiw, z.Z. in Leipzig. Gemeinsam mit Kolleg*innen in ihrer Heimatstadt befragt sie Charkiwer*innen in Oral-History-Interviews zu ihrem Erleben des Krieges.
Tina Pruschmann, Autorin, Leipzigerin. Ihr aktueller Roman „Bittere Wasser“ (Rowohlt 2022) nimmt Leser*innen mit in eine DDR-Kindheit im erzgebirgischen Uranbergbaugebiet, in die Umbrüche nach der Revolution von 1989 und in das postsowjetische Kyjiw.
Franziska Schubert, Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen im sächsischen Landtag (Wahlkreis Görlitz 2)
Moderation: Stephan Stach, Stiftung Friedliche Revolution
Eine Flüsterübersetzung ins Ukrainische kann bei Bedarf angeboten werden.
ORT: riesa efau, Dachsaal, Wachsbleichstraße 4A, 01067 Dresden
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