- Freitag, 12. Juni 2009 14.00 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Werkstatt-Gespräch: Einmischung durch Bürgerstiftungen -
Partizipatorische Innovation vs. Privatisierung öffentlicher Belange
Im Bereich von bürgerschaftlichem Engagement und politischer Partizipation findet ein neuer Typ politisch-ökonomischen Engagements zunehmend Aufmerksamkeit: die wachsende Zahl der Bürger-Stiftungen, die von Suppenküchen über kommunale Kulturprogramme hin zur Förderung sozialer Initiativen und Bewegungen vielfältige Profile entwickelt haben. Getragen durch kleine Beiträge ebenso wie durch die Potenz der Erbengeneration agiert hier ein neues BürgerInnenbewußtsein in einer ökonomisch untersetzen Form des gemeinwohlorientierten Engagements. Buergerstiftungen bilden heute gerade in finanz- und strukturschwachen Regionen einen echten Gestaltungs- und Vergesellschaftungsfaktor. Auch Protestinitiativen und Bewegungen agieren mittlerweile mit diesem Konzept.
Tatsächlich ist die Landschaft der Bürgerstiftungen heute ausgesprochen heterogen und lebendig. Die politische Beurteilung ist gleichwohl umstritten. Was manchen als Gemeinwohl-Privatisierung gilt, ist für die anderen eine innovative Chance für gesellschaftspolitische Beteiligung vieler BürgerInnen. Sie kritisieren eine immer noch inkonsistente und lückenhafte Engagement-Politik.
Unser Werkstattgespräch will den Austausch zwischen Konzeptdebatten, Praxis der Bürgerstiftungen und grüner Politik anregen.
Programm:
14.00 h Begrüßung Anne Ulrich, Grüne Akademie der hbs
14.15-14:45h Prof. Frank Adloff (FU Berlin):
Bürgerstiftungen – Gründe für ihre Konjunktur und für die Ambivalenz zwischen innovativer Partizipation und Gemeinwohl-Privatisierung – Diskussion -
15.00-15.15h Dr. Stefan Nährlich (Aktive Bürgerschaft): Bürgerstiftungen sind verschieden. Zur Landkarte und Typologie von Bürgerstiftungen
15.15-15.30h Dr. Bruno Haas (Bewegungsstiftung):
Das etwas andere Konzept: Netzwerk Wandel-Stiftungen.
Moderation:Oliver Schruofenegger, MdA (B90/Die Grünen)
Diskussion
- Kaffee-/ Teepause -
16.15-16.30h Rupert Graf Strachwitz (Maecenata-Institut, HU Berlin):
Steueranreize durch den Steuerstaat – Zu wenig? Zu weitgehend?
Gemeinwohl in öffentlicher und Stiftungs-Hand
16.45-17.15h Britta Haßelmann MdB (B90/Die Grünen):
Herausforderungen für Grüne Engagement-Politik im Feld der Bürgerstiftungen
Diskussion
Moderation: Dr. Ansgar Klein (Geschäftsführer Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement)
Tatsächlich ist die Landschaft der Bürgerstiftungen heute ausgesprochen heterogen und lebendig. Die politische Beurteilung ist gleichwohl umstritten. Was manchen als Gemeinwohl-Privatisierung gilt, ist für die anderen eine innovative Chance für gesellschaftspolitische Beteiligung vieler BürgerInnen. Sie kritisieren eine immer noch inkonsistente und lückenhafte Engagement-Politik.
Unser Werkstattgespräch will den Austausch zwischen Konzeptdebatten, Praxis der Bürgerstiftungen und grüner Politik anregen.
Programm:
14.00 h Begrüßung Anne Ulrich, Grüne Akademie der hbs
14.15-14:45h Prof. Frank Adloff (FU Berlin):
Bürgerstiftungen – Gründe für ihre Konjunktur und für die Ambivalenz zwischen innovativer Partizipation und Gemeinwohl-Privatisierung – Diskussion -
15.00-15.15h Dr. Stefan Nährlich (Aktive Bürgerschaft): Bürgerstiftungen sind verschieden. Zur Landkarte und Typologie von Bürgerstiftungen
15.15-15.30h Dr. Bruno Haas (Bewegungsstiftung):
Das etwas andere Konzept: Netzwerk Wandel-Stiftungen.
Moderation:Oliver Schruofenegger, MdA (B90/Die Grünen)
Diskussion
- Kaffee-/ Teepause -
16.15-16.30h Rupert Graf Strachwitz (Maecenata-Institut, HU Berlin):
Steueranreize durch den Steuerstaat – Zu wenig? Zu weitgehend?
Gemeinwohl in öffentlicher und Stiftungs-Hand
16.45-17.15h Britta Haßelmann MdB (B90/Die Grünen):
Herausforderungen für Grüne Engagement-Politik im Feld der Bürgerstiftungen
Diskussion
Moderation: Dr. Ansgar Klein (Geschäftsführer Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement)
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin