Montag, 08. Juni 2009 14.00 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Wie können Kitas und Schulen Bildungschancen von Einwandererfamilien erhöhen?

Fortbildungsreihe Chancen für Eltern – Chancen für Bildung #2

An Bildungsprozessen sind immer viele beteiligt: Neben Kindern und Jugendlichen, ErzieherInnen und LehrerInnen spielen vor allem die Eltern eine ausschlaggebende Rolle. Zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, wie sehr sie den Bildungserfolg ihrer Kinder beeinflussen und dennoch sind gerade Eltern als Akteure in Bildungseinrichtungen vielfach unterrepräsentiert.

Partizipation in demokratischen Kitas und Schulen
Eine zentrale Herausforderung für Kitas und Schulen besteht darin, eine Kultur der Verantwortung zu gestalten, die die Mitwirkung aller am Bildungsprozess Beteiligten sichert und zur guten Praxis macht. Nur so lassen sich Chancengleichheit, der professionelle Umgang mit Heterogenität und die optimale Förderung aller Kinder und Jugendlichen gewährleisten.

Gute Beispiele
Die Fortbildungsreihe richtet sich an (zukünftige) ErzieherInnen und LehrerInnen sowie an Eltern und ihre VertreterInnen. In vier Veranstaltungen werden Praxisbeispiele aus dem Ausland und aus Berlin vorgestellt, die zeigen, wie Bildungseinrichtungen sich auf den Weg machen können, um Eltern erfolgreich in ihre Arbeit einzubeziehen. Im Rahmen der Reihe wird diskutiert, welche Strategien sich aus den Beispielen für eine stärkere Partizipation von Eltern ableiten lassen.

  
# 2 Wie können Kitas und Schulen Bildungschancen von Einwandererfamilien erhöhen?
Montag, 8. Juni 2009, 14 Uhr bis 18 Uhr   
 
Input und Praxisbeispiel 1:
Elternbeteiligung in Toronto
Jeffrey Kugler – Executive Director, Center for Urban Schooling, University of Toronto
 
Praxisbeispiel 2
Ein Quadratkilometer Bildung
Sascha Wenzel – Projektleiter, Ein Quadratkilometer Bildung
 
Die kanadische Stadt Toronto hat sich das Ziel gesetzt, ihre Schulen zu «Weltmeistern der Chancengleichheit» zu machen, die den Kindern von Einwanderern den Weg in die Gesellschaft ebnen. Kinder optimal fördern, ihre kulturelle Identität bewahren, Eltern und Stadtteil intensiv beteiligen – das gelingt in Toronto beispielhaft. Zu den Erfolgsfaktoren gehören u.a. Konzepte von Elternbildung und Integrationsberatung an der Schule.
 
«Ein Quadratkilometer Bildung» ist ein durch Stiftungen ermöglichtes zehnjähriges Projekt, das den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen in zwei Berliner Stadtteilen – seit 2007 in Neukölln und seit 2008 in Moabit – Biographie begleitend in den Blick nimmt. Der Zusammenarbeit mit Eltern gebührt dabei eine besondere Aufmerksamkeit.

Mit:
Jeffrey Kugler (Executive Director, Center for Urban Schooling, University of Toronto)
Sascha Wenzel (Projektleiter, Ein Quadratkilometer Bildung)<?xml:namespace prefix = o /?>