Freitag, 22. Oktober 2021 20.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

WIE MACHT MAN GUTE KUNST FÜR OSTDEUTSCHE

Ein Theaterabend

WIE MACHT MAN GUTE KUNST FÜR OSTDEUTSCHE?
Von & mit Rika Weniger, Noah Voelker & Burkhard Körner

Dreißig Jahre nach der Wende kamen sie zusammen, um die ostdeutsche Identität zu ergründen: Noah Voelker, Theatermacher (*1990, USA), Rika Weniger, Schauspielerin (*1981, DDR) und Burkhard Körner, Choreograf (*1983, DDR). Jetzt haben sie einen Theaterabend entwickelt. Sie werden darin weder über die Stasi noch die Treuhand sprechen. Stattdessen erzählen sie ihre eigene(n) Geschichte(n), um sich dem Phänomen “Ostdeutschland” anzunähern und dabei verschiedene Generationen zusammenzubringen. Ohne Zynismus und inklusive Selbstzweifel suchen sie ihren Platz innerhalb der ostdeutschen Erzählung.

Sie fragen:
Warum lässt mich meine Herkunft nicht in Ruhe?
Wie tief bin ich mit den Geschichten und Orten meiner Kindheit verbunden?
Welches Wissen verbirgt sich hinter meiner ostdeutschen Identität?
Gehöre ich hier (noch) hin?

Der Theaterabend ist eine Abarbeitung an der Aufarbeitung in 30 Versuchen. Er versammelt verschiedene Perspektiven der Nach-Wende-Generation und lädt ein zu einer neuen Auseinandersetzung mit individuell und kollektiv erlebten Brüchen und der eigenen Geschichte.

Der Abend endet in einem Gesprächsangebot mit dem Publikum und den Machern.

Zeit: 22. Oktober 2021 // 20:00 Uhr
Ort: Steinhaus Bautzen // Steinstraße 37

Eintritt: 10,-€ / ermäßigt 8,-€
Kartenreservierungen: reservierung@steinhaus-bautzen.de oder (03591) 531 99 72

Weitere Informationen unter https://un-erhoert.jimdofree.com/

Die Entstehung des Stücks fand in Kooperation mit Weiterdenken Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. statt.

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter/in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)