Veranstaltung
- Sonntag, 01. März 2026 13.00 – 16.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Wir machen Bildung
Perspektiven von Frauen aus SWANA und Diaspora
Anlässlich des internationalen Tages der Kämpfe für Frauenrechte am 8. März lädt HINARA e.V. zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit jungen Frauen aus der SWANA-Region (Südwestasien und Nordafrika) in der Diaspora ein. Die Veranstaltung findet am 1. März im Haus 3 in Hamburg-Altona statt.
Im Fokus steht die Rolle von Bildung als Voraussetzung für Selbstbestimmung junger Frauen. Bildung wird dabei nicht nur als formales Lernen verstanden, sondern als emanzipatorischer Prozess, der politische Teilhabe, gesellschaftliche Positionierung und kollektive Handlungsfähigkeit ermöglicht.
Junge Frauen aus der SWANA-Region sind weltweit – sowohl in den Herkunftskontexten als auch in der Diaspora – mit strukturellen Barrieren, patriarchalen Machtverhältnissen, Rassismus und Ausschlüssen konfrontiert. Ihre Perspektiven bleiben in öffentlichen Diskursräumen häufig unterrepräsentiert.
Die Podiumsdiskussion schafft einen Raum, in dem junge Frauen aus der SWANA-Diaspora aus unterschiedlichen biografischen und politischen Perspektiven über Bildungszugänge, Ausschlüsse und Widerstandspraktiken sprechen. Gemeinsam wird Bildung als Werkzeug der Selbstermächtigung und gesellschaftlichen Transformation diskutiert.
Mit
DUR BIBI
Dur Bibi stammt ursprünglich aus Karachi und lebt derzeit in Deutschland. Ihr akademischer Hintergrund liegt in den Verteidigungs- und Strategiestudien. In ihren Arbeiten setzt sie sich intensiv mit Fragen von Widerstand, staatlicher Gewalt, politischen Narrativen sowie der Rolle von Frauen in Befreiungsbewegungen auseinander.Sie ist vor allem im Bereich politischer Bildungs- und Aufklärungsarbeit tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf Belutschistan, wo sie sich als belutschische politische Aktivistin insbesondere mit Themen wie erzwungenem Verschwindenlassen, juristischer Repression, der politischen Teilhabe von Frauen sowie der Konstruktion von Narrativen in Konfliktkontexten befasst. Dabei verfolgt sie einen analytischen Ansatz, der theoretische Reflexion mit den gelebten Realitäten der betroffenen Gemeinschaften verbindet.Derzeit vertritt Dur Bibi in diesem Kontext keine formale politische Partei. Ihre Arbeit ist jedoch klar ausgerichtet auf die Förderung von Menschenrechten, das Recht auf Selbstbestimmung sowie eine kritische Auseinandersetzung mit staatlicher Macht und der Situation marginalisierter Gemeinschaften.
NRENI & AREV (Ararat Kollektiv):
Das "Ararat Kollektiv" hat sich 2020 im Zuge des Arzach Krieges gegründet, als die Notwenigkeit erkannt wurde, dass es einen Ort braucht, wo Armenier*innen zusammenkommen, um aktiv gegen Kolonialismus und Faschismus zu kämpfen und sich gemeinsam eine bessere Gesellschaft aufzubauen. In der Vergangenheit organisierte das armenische Kollektiv unter anderem Spendenaktionen, Demonstrationen wie Bildungsveranstaltungen und arbeitet eng mit anderen migrantischen Gruppen in Deutschland zusammen. Ararat versteht sich als ein Kollektiv, das emanzipatorische Perspektiven auf armenische Geschichte und aktuelle Verhältnisse entwickelt - und gleichzeitig aufdeckt, warum die Unterdrückung von Armenier*innen gerade in Deutschland in den Fokus gerückt werden muss.
Hêvîdar isik:
Hêvîdar ist Doktorandin und lehrt als Dozentin der Soziologie an der Universität Münster. Ihr Fokus liegt dabei auf Gender- und Migrationsforschung, Minderheitenforschung, Religionssoziologie. Hêvîdar betrachtet in ihren Arbeiten auch Selbstorganisierungsprozesse von Frauen und ist Mitglied bei HINARA
Ort: Haus 3, Hospitalstr. 107, im August-Lütgens-Park, 22767 Hamburg-Altona
Eine Anmeldung ist nicht nötig
Die Teilnahme ist kostenlos
Eine Veranstaltung von Hinara e.V. in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Die Veranstaltung auf instagram
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
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- Landesstiftung Hamburg
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