Montag, 29. September 2014 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Wirklich ein gutes Vorbild?

Direkte Demokratie in der Schweiz und in Hamburg

Hamburg ist das Bundesland, in dem die Regelungen zur Direkten Demokratie am weitesten ausgestaltet sind. Sie hat schon nach wenigen Jahren deutliche Spuren hinterlassen: Volksentscheide wie den zur Schulreform (2010) und zum Rückkauf der Energienetze (2013) haben die Stadt bewegt, viele Menschen auf die Beine gebracht und politisch weitreichende Folgen gehabt. Auch in den Bezirken gab es einige Entscheidungen, die stadtweit diskutiert wurden. Erinnert sei an IKEA in Altona und jüngst die Seilbahn in Mitte. Es ist Zeit über die Hamburger Erfahrungen zu diskutieren! Wir wollen verschiedene Aspekte Direkter Demokratie aufgreifen und mit den Erfahrungen in der Schweiz vergleichen. Dabei geht es auch um die Frage, welche politischen Auswirkungen Direkte Demokratie langfristig hat. Ist sie ein Mittel gegen die sog. „Politikverdrossenheit“? Würden Großprojekte wie Elbphilharmonie und Olympia von der Bevölkerung besser akzeptiert? Wäre auch eine solidere Finanz- und Projektplanung das Ergebnis? Verändert sich insgesamt die öffentliche Diskussionskultur?
 

Prof. Dr. Wolf Linder (Bern) forscht und publiziert seit Jahrzehnten zu Fragen der Schweizer Demokratie. Er wird in seinem Einführungsvortrag auf die Erfahrungen in der Schweiz eingehen, die wir danach mit den weiteren Gästen und dem Publikum diskutieren wollen.

 

Mit


Prof. Dr. Wolf Linder - Politikwissenschaftler Uni Bern/Schweiz

Manfred Brandt - Mehr Demokratie Hamburg e.V.

Jens Kerstan - Fraktionsvorsitzender Bündnis90/Die Grünen
in der Hamburgischen Bürgerschaft

Prof. Dr. Gesa Ziemer - HafenCity Universität

Moderation
Dr. Annette Vollmer - Politikwissenschaftlerin

 

Ort
Patriotische Gesellschaft
Trostbrücke 4 – 6; 20457 Hamburg
(Nähe U-Rathaus und U-S Jungfernstieg)

 

Eintritt frei!

In Kooperation mit


Mehr Demokratie e.V., Landesverband Hamburg
Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg
info@mehr-demokratie-hamburg.de
 Tel 040 31769100 / Fax 040 317691028

 

und der

Heinrich-Böll-Stiftung Bremen e.V.

 

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