Diskussionsabend Dienstag, 26. November 2019 /
Angermünde

Wo die Kritik aufhört - Israelbezogener Antisemitismus

Vortrag und Diskussion mit Dr. Juliane Wetzel (Zentrum für Antisemitismusforschung TU Berlin)

Urheber/in: Flickr.com Gustavo Peres; Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Di., 26. Nov. 2019,
18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
➽ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
Kostenfreier Eintritt
Veranstalter/in
Landesstiftung Brandenburg
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Antisemitismus wurde in Deutschland lange vor allem im Zusammenhang mit der NS-Vergangenheit diskutiert. Wie hartnäckig sich antisemitische Einstellungen aber weiterhin halten, wurde dabei oft nicht erkannt. Nun bricht sich der Hass gegen Juden und Jüdinnen wieder offen Bahn. Besonders das Internet und die sozialen Medien schaffen einen neuen Resonanzraum für alte Vorurteile.

Zentral ist dabei die Rolle des Nahostkonflikts. Er bietet die Plattform für eine vermeintliche Israelkritik, die häufig die Grenze zu antisemitischen Äußerungen überschreitet.

Mit der Historikerin Juliane Wetzel sprechen wir darüber, wo eine legitime kritische Sicht auf israelische Politik aufhört und wo israelbezogener Antisemitismus anfängt. Wir fragen nach, wie wir in Diskussionen zwischen Kritik und Antisemitismus unterscheiden können. Und wir diskutieren einen Umgang mit israelbezogenem Antisemitismus.   

Juliane Wetzel ist promovierte Historikerin und Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Sie ist Mitglied des Zweiten Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Angermünder Bürgerbündnis für eine gewaltfreie, tolerante und weltoffene Stadt statt.

Veranstaltungsort:
Ratssaal im Rathaus Angermünde
Markt 24
16278 Angermünde

Veranstaltungsdatum:
Dienstag, 26.11.2019
18.00 Uhr

Eintritt & Anmeldung:
Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung  wird zu Planungszwecken gebeten.

Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Tel.: 0331 20057816
Team Mit:Menschen
mitmenschen@boell-brandenburg.de
www.boell-brandenburg.de

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „MIT:MENSCHEN – Migration, Integration, Teilhabe“ der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg statt und wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.