Donnerstag, 09. September 2004 19.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Wo geht's lang in der Kölner Kulturpolitik

Vor der Kommunalwahl: Kulturexperten der Parteien

Teilnehmende:<br> - <b>Richard Blömer</b>(CDU)<br> - <b>Peter Sörries</b> (Bündnis 90/Die Grünen)<br> - <b>Hans-Georg Bögner</b> (SPD)<br> - <b>Dietmar Repgen</b> (FDP)<br> Moderation: Anke Bruns, freie Journalistin<br><br> Der Kulturhaushalt Kölns befindet sich in einem Zangengriff: Sinkende Steuereinnahmen stehen beständig steigenden Personalausgaben gegenüber. Der politische Bewegungsspielraum bei den Etatverhandlungen schrumpft. Die Finanzierung der städtischen Kulturangebote lässt kaum Geld für Initiativen und Künstler übrig.<br><br> Gleichzeitig geht die Außenwirkung dieser Angebotskultur erheblich zurück. Stadtvertretung und Stadtverwaltung setzen dieser Entwicklung wenig entgegen. Manche Bürger Kölns sind allerdings davon überzeugt, dass die städtischen Kultureinrichtungen eine Wirkung wiedergewinnen können, die den jährlichen Einsatz von 100 Millionen Euro rechtfertigt. Andere sehen sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einem Kulturleben, das nach gänzlich neuen Strukturen verlangt und diese auch unabhängig von kommunalpolitischer Gestaltung entwickeln wird.<br><br> Erarbeiten die Parteien Konzepte, mit denen sie die kulturpolitische Handlungsfähigkeit wiedergewinnen können? Wo wollen sie Schwerpunkte im Kulturleben setzen? Sind die Pflege des kulturellen Erbes und die aktuelle Produktion von Kunst und Kultur in ein Gleichgewicht zu bringen? Sind die Parteien in der Lage, Strukturen des Kulturlebens zu erkennen, sich daran zu orientieren und sie dauerhaft zu stützen?