Workshop

Montag, 01. Oktober 2018 – Dienstag, 02. Oktober 2018 In meinem Kalender speichern

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Workshop: Atommüll in Europa

Was können wir aus den Erfahrungen in Deutschland, Frankreich und Schweden lernen?

Die Nuklearindustrie hat Müll geschaffen, für den es keine endgültige Lagerungslösung gibt. Die Industrie weiß, dass das Fehlen einer Lösung für den hochradioaktiven Abfall eine der Achillesfersen der öffentlichen Wahrnehmung der Industrie ist. Deshalb versucht sie, eine Lösung zu finden, und drängt auf eine geologische Tiefenlagerung als einzige Lagerungsoption in Europa. Tiefgeologische Endlagerung radioaktiver Abfälle wird derzeit als erschwingliche Möglichkeit verfolgt. Das bedeutet, dass eine Eindämmungstechnologie gefunden werden muss, die unter Europäer/innen auf Akzeptanz stößt.

Gemeinsam mit Rebecca Harms (MdEP Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Andrew Blowers (The Open University / Nuclear Waste Advisory Associates, UK), Johan Swahn (Office for Nuclear Waste Review, Schweden), Sylvia Kotting-Uhl (MdB Bündnis 90/Die Grünen), Delphine Pellegrini (Institut de Radioprotection et de Sûreté Nucléaire, Frankreich) und Jan Haverkamp (Nuclear Transparency Watch Europe) diskutieren die Teilnehmer/innen des Workshops die jüngsten Entwicklungen in Schweden, Deutschland und Frankreich hinsichtlich des Managements von Atommüll und versuchen, europäische Lösungsansätze zu finden.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Bitte melden Sie sich für eine Teilnahme bis zum 21. September 2018 bei Silvia Weko an: silvia.weko@boell.de

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Grüne/EFA und Nuclear Transparency Watch Europe.

Adresse
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Olivaer Platz 16
10707 Berlin
Veranstalter*in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Sprache
Englisch