- Donnerstag, 09. Juli 2009 14.00 – 16.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Workshop: Identität und Erfahrung als Ein-/Ausschluss
Möglichkeiten politischer Allianzen am Beispiel queerer Bildungsarbeit
Identitätsbezogene Bewegungen haben ihre eigenen Mechanismen von Ein-
und Ausschluss. Zentral ist immer wieder die Frage, inwiefern bestimmte
Erfahrungen oder Identitätspositionen die Voraussetzung dafür sind, an
einem bestimmten politischen Projekt teilzunehmen und welche Rolle
denen zukommt, die in bestimmten Verhältnissen privilegiert werden.
Wir möchten dies am Beispiel von Bildungsarbeit diskutieren, die eine kritische Auseinandersetzung mit der Regulierung von Sexualität und Geschlecht befördern will.
Darin geht es einerseits um eine Sichtbarmachung marginalisierter Lebensweisen und den Abbau von Vorurteilen diesen gegenüber. Andererseits geht es um die Infragestellung der Normen von Sexualität und Geschlecht.
Die Impulse zu dieser Arbeit kamen und kommen häufig von lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und/oder queer (lsbtq) lebenden Menschen. Wo bleiben da die Heteros? Ist die Erfahrung von Homophobie/Coming Out die Voraussetzung, um pädagogisch zu diesen Themen arbeiten zu können? Sind die Biographien von Personen, deren Geschlecht oder Sexualität (vermeintlich) privilegiert sind, ein möglicher Lerngegenstand? Was heißt in diesem Kontext Betroffenheit?
Mit:
Thomas-Viola Rieske, Rufus Sona, Melanie Ebenfeld (Teach Out / ABqueer e.V.)
ABqueer ist ein freier und gemeinnütziger Berliner Träger, der Aufklärungs- und Beratungsangebote für Jugendliche und MultiplikatorInnen in Bezug auf lesbische, schwule, bisexuelle und transgender (kurz: lsbt) Lebensweisen anbietet.
Gender-Happening
Wir möchten dies am Beispiel von Bildungsarbeit diskutieren, die eine kritische Auseinandersetzung mit der Regulierung von Sexualität und Geschlecht befördern will.
Darin geht es einerseits um eine Sichtbarmachung marginalisierter Lebensweisen und den Abbau von Vorurteilen diesen gegenüber. Andererseits geht es um die Infragestellung der Normen von Sexualität und Geschlecht.
Die Impulse zu dieser Arbeit kamen und kommen häufig von lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und/oder queer (lsbtq) lebenden Menschen. Wo bleiben da die Heteros? Ist die Erfahrung von Homophobie/Coming Out die Voraussetzung, um pädagogisch zu diesen Themen arbeiten zu können? Sind die Biographien von Personen, deren Geschlecht oder Sexualität (vermeintlich) privilegiert sind, ein möglicher Lerngegenstand? Was heißt in diesem Kontext Betroffenheit?
Mit:
Thomas-Viola Rieske, Rufus Sona, Melanie Ebenfeld (Teach Out / ABqueer e.V.)
ABqueer ist ein freier und gemeinnütziger Berliner Träger, der Aufklärungs- und Beratungsangebote für Jugendliche und MultiplikatorInnen in Bezug auf lesbische, schwule, bisexuelle und transgender (kurz: lsbt) Lebensweisen anbietet.
- Veranstalter*in
- Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie
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- Allgemeine Geschäftsbedingungen