- Freitag, 02. März 2007 10.00 – 16.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Workshop: Was kann frau tun, um kommunale Haushalte künftig geschlechtergerecht zu gestalten?
Ziel der Veranstaltung ist es, einen Möglichkeit zum Austausch von Erfahrungen zum Thema Gender Budgeting zu bieten, Ergebnisse aus bestehenden Initiativen und Projekten vorzustellen und neue Projekte in Kommunen zu initiieren.
Zur Unterstützung des Austausches haben wir zwei Referentinnen gewonnen:
Frau Marion Böker spricht zu `Gender Budgeting: Zur
Zusammenarbeit von NGOs und Menschen aus Verwaltungen und Politik`
Frau Prof. Dr. Christine Färber spricht über `Perspektiven von Gender Budgeting in der Bundesrepublik`
Frauen und Männer aus Kommunen, in denen dieses Instrument bisher noch nicht eingesetzt wird, sollen ermutigt werden, diese Methode kennen zu lernen und anzuwenden. Es ist nicht nur ein international bereits erprobtes Instrumentarium für Schritte zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit auf der fiskalischen Ebene, sondern schafft Transparenz und Übersicht über zahlreich andere Probleme: Intransparenz öffentlicher Haushalte, Benachteiligung von MigrantInnen, Jugendlichen bei Haushaltsentscheidungen u.a.m.
Die Anwendung von Gender Budgeting führt somit sowoh zur Herstellung von mehr Gerechtigkeit bei der Aufstellung kommunaler und anderer Haushalte, als auch zu mehr Transparenz von Verwaltungsentscheidungen.
Da Gender Budgeting eine Chance auf Mitwirkung und Zielbestimmung bedeutet, sollen unter den Teilnehmenden am Ende der Veranstaltung drei Kommunen ausgewählt werden, mit denen die RLS im nächsten Jahr vor Ort Verbündete sucht und erste Schritte auf dem Weg zu einem geschlechtergerechten Haushalt in ihrer Kommune begleitet. Die TeilnehmerInnen werden daher gebeten, Überlegungen zu folgenden Fragen zum Workshop mitzubringen:
- Welches spezifische Problem brennt uns derzeit am meisten auf den Nägeln? (z.B. Streichung der Mittel für ...; Ungleichbehandlung von Männern und Frauen bei der Fördermittelvergabe zu ...; Keine Bereitstellung von Mitteln für ...)
- Welche Daten haben wir bereits für das o.g. Problem? Welche fehlen?
- Wer käme als PartnerIn für eine Initiative in Frage?
- Wo/durch wen sind besondere Widerstände zu erwarten?
- Welche aktuellen Zäsuren stehen in den nächsten zwei Jahren in unserer Kommune an (Wahlen, Großbauprojekte, BürgerInnenbegehren, drastische Kürzung und Folge/n wie weitere Arbeitsplatzverluste,
Verarmung, Anhäufung unbezahlter Arbeit(sstunden) bei Frauen...)?
Zur Unterstützung des Austausches haben wir zwei Referentinnen gewonnen:
Frau Marion Böker spricht zu `Gender Budgeting: Zur
Zusammenarbeit von NGOs und Menschen aus Verwaltungen und Politik`
Frau Prof. Dr. Christine Färber spricht über `Perspektiven von Gender Budgeting in der Bundesrepublik`
Frauen und Männer aus Kommunen, in denen dieses Instrument bisher noch nicht eingesetzt wird, sollen ermutigt werden, diese Methode kennen zu lernen und anzuwenden. Es ist nicht nur ein international bereits erprobtes Instrumentarium für Schritte zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit auf der fiskalischen Ebene, sondern schafft Transparenz und Übersicht über zahlreich andere Probleme: Intransparenz öffentlicher Haushalte, Benachteiligung von MigrantInnen, Jugendlichen bei Haushaltsentscheidungen u.a.m.
Die Anwendung von Gender Budgeting führt somit sowoh zur Herstellung von mehr Gerechtigkeit bei der Aufstellung kommunaler und anderer Haushalte, als auch zu mehr Transparenz von Verwaltungsentscheidungen.
Da Gender Budgeting eine Chance auf Mitwirkung und Zielbestimmung bedeutet, sollen unter den Teilnehmenden am Ende der Veranstaltung drei Kommunen ausgewählt werden, mit denen die RLS im nächsten Jahr vor Ort Verbündete sucht und erste Schritte auf dem Weg zu einem geschlechtergerechten Haushalt in ihrer Kommune begleitet. Die TeilnehmerInnen werden daher gebeten, Überlegungen zu folgenden Fragen zum Workshop mitzubringen:
- Welches spezifische Problem brennt uns derzeit am meisten auf den Nägeln? (z.B. Streichung der Mittel für ...; Ungleichbehandlung von Männern und Frauen bei der Fördermittelvergabe zu ...; Keine Bereitstellung von Mitteln für ...)
- Welche Daten haben wir bereits für das o.g. Problem? Welche fehlen?
- Wer käme als PartnerIn für eine Initiative in Frage?
- Wo/durch wen sind besondere Widerstände zu erwarten?
- Welche aktuellen Zäsuren stehen in den nächsten zwei Jahren in unserer Kommune an (Wahlen, Großbauprojekte, BürgerInnenbegehren, drastische Kürzung und Folge/n wie weitere Arbeitsplatzverluste,
Verarmung, Anhäufung unbezahlter Arbeit(sstunden) bei Frauen...)?