Podiumsdiskussion
- Montag, 20. April 2026 19.00 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Yacht oder nicht Yacht: Ein Abend mit Evan Osnos
Weltweit, vor allem aber in den USA, haben Superreiche in den vergangenen Jahren erheblich an Macht und Einfluss gewonnen. Insbesondere im Finanz- und Technologiesektor sind neue Milliardäre mit weitreichenden politischen und gesellschaftlichen Machtansprüchen entstanden. Zugleich haben günstige Steuer- und Regulierungssysteme dazu beigetragen, dass auch etablierte Eliten ihren Reichtum sichern und über Generationen hinweg weitergeben können.
Evan Osnos, Redakteur und Co-Moderator des Podcasts The Political Scene bei The New Yorker kommt anlässlich der deutschen Ausgabe seines neuesten Buches, „Yacht oder nicht Yacht: Nachrichten aus der Welt der Ultrareichen“, zu einem seltenen Besuch nach Berlin. Im Gespräch diskutieren wir, wie diese neue Klasse von Milliardären entstanden ist und welche weitreichenden globalen Auswirkungen diese Entwicklung hat.
Was prägt dieses neue „goldene Zeitalter“? Wie hängt es mit wachsender gesellschaftlicher Entfremdung und Polarisierung zusammen, die mit Misstrauen gegenüber Politik und Institutionen einhergeht?
Osnos gibt Einblicke und Anekdoten aus der Welt der Superreichen – von Luxusyachten bis hin zu einer Selbsthilfegruppe für verurteilte Wirtschaftskriminelle. Er zeigt, welch immense Macht eine Handvoll Menschen bei der Gestaltung der US-Politik ausüben.
Mit:
- Evan Osnos, Redakteur bei The New Yorker und Non-Resident Senior Fellow an der Brookings Institution
Moderation: Joshua Yaffa, Autor für The New Yorker und Writer-in-Residence am Bard College Berlin.
Im Anschluss an die Diskussion gibt es Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum.
Eine Kooperation mit Bard College Berlin.
Kontakt: Deitra Myers, Referat EU & Nordamerika, Heinrich-Böll-Stiftung Berlin
E myers@boell.de
Evan Osnos ist Redakteur bei „The New Yorker“. Außerdem ist er Co-Moderator des Podcasts „Political Scene“ des New Yorker und Non-Resident Senior Fellow an der Brookings Institution. Er ist Autor von vier Büchern, darunter „Age of Ambition: Chasing Fortune, Truth, and Faith in the New China“, das mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde und in die Endauswahl für den Pulitzer-Preis kam. Sein neuestes Buch „The Haves and Have-Yachts: Dispatches on the Ultrarich“ war 2025 ein Bestseller der New York Times.
Joshua Yaffa ist der erste Writer-in-Residence am Bard College Berlin. Er ist Autor für The New Yorker und Verfasser des Buches „Between Two Fires: Truth, Ambition, and Compromise in Putin’s Russia“, das 2021 mit dem Orwell-Preis ausgezeichnet wurde.
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Writing Democracy: Stories, Ideas, and Arguments On and Off the Page” des Bard College Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Reihe bringt prominente Journalist*innen und Schriftsteller*innen mit einem breiten Publikum in Berlin und darüber hinaus ins Gespräch. Im Zentrum stehen aktuelle gesellschaftliche und politische Fragen, die aus literarischer und journalistischer Perspektive transatlantisch diskutiert werden. Ziel ist es, die transatlantischen Beziehungen in einer herausfordernden Zeit zu stärken.
» Teilnahme vor Ort
im Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Bitte melden Sie sich an. Die Anzahl der Plätze ist leider begrenzt. Sollte die Raumkapazität erschöpft sein, übertragen wir die Konferenz per Video in andere Räume. Wir weisen darauf hin, dass kein Anspruch auf einen Platz im Saal besteht.
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▶ Heinrich-Böll-Stiftung, Bundesstiftung Berlin sowie Online
Schumannstr. 8
10117 Berlin
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- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
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