- Donnerstag, 25. Januar 2007 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Zeitgeschichte auf der Galerie #14: Vertreibungsdiskurs und europäische Erinnerungskultur
Deutsch-polnische Initiativen zur Institutionalisierung
Die Auseinandersetzung um eine von Ost- und Westeuropa geteilte europäische Erinnerungskultur hat das Thema Vertreibungen kontrovers in die öffentliche Debatte eingeführt. Als 1999 der Bund der Vertriebenen mit einer Initiative eines primär nationalen `Zentrums gegen Vertreibungen` an die Öffentlichkeit trat, reagierte die Bundesregierung mit der Gründung eines Netzwerks `Europäischen Zentrums gegen Vertreibungen`. Das von Polen und Deutschland, der Slowakei und Ungarn unter zeitweiser Beteiligung Österreichs konzipierte `Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität` ist im Sommer 2005 formell gegründet worden. Mit dem wissenschaftlichen Berater der Bundesregierung und des Europäischen Rates, dem Leipziger Professor Stefan Troebst, der die präsentierte Dokumentation herausgegeben hat, diskutieren Politiker und Fachleute über die Bedingungen und Chancen einer europäischen Erinnerungskultur.
Mit:
Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Bundestages und MdB SPD
Stefan Troebst (Universität Leipzig)
Robert Traba (Leiter des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften)
Jan Sechter (Gesandter – Botschaftsrat der Tschechischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland)
Mit:
Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Bundestages und MdB SPD
Stefan Troebst (Universität Leipzig)
Robert Traba (Leiter des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften)
Jan Sechter (Gesandter – Botschaftsrat der Tschechischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland)
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin