

Online-Konferenz
- Donnerstag, 07. Mai 2020 16.00 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Zündstoff für die Klimakrise: Fracking, Plastik und das Klima
Der noch weitgehend unbekannte Zusammenhang und seine Bedeutung für den European Green Deal
Die Heinrich-Böll-Stiftung, die Deutsche Umwelthilfe und Food & Water Action Europe veranstalten eine Online-Veranstaltungsreihe zum Thema "Zündstoff für die Klimakrise: Fracking, Plastik, Methanemissionen und die Gas-Lobby".
"Fracking, Plastik und das Klima - Der noch weitgehend unbekannte Zusammenhang und seine Bedeutung für den European Green Deal"
Mit
- Prof. Robert Howarth, Cornell University (USA)
- Jutta Paulus, Mitglied des Europäischen Parlaments
- Martin Hojsík, Mitglied des Europäischen Parlaments, Renew Europe
- Steven Feit, Center for International Environmental Law
- Andy Gheorghiu, Food and Water Action Europe
- Von Hernandez, Break Free From Plastic
- Lisa Kuch, Heinrich-Böll-Stiftung European Union
Sprachen: Die Veranstaltungen werden simultan gedolmetscht (Deutsch/Englisch).
Im November 2019 veröffentlichten die Heinrich-Böll-Stiftung und die „Break Free From Plastic“-Bewegung die internationale englische Ausgabe des Plastikatlas. Er zeigt das Ausmaß der Plastikkrise auf und beleuchtet die Auswirkungen der Herstellung, des Verbrauchs und der Entsorgung von Kunststoffen auf andere wichtige globale Herausforderungen wie Gesundheit und Klimawandel.
Während das Bewusstsein für das Problem der Entsorgung von Kunststoffabfällen gestiegen ist, bedarf der Zusammenhang zwischen Plastik und Klimawandel noch besonderer Klärung. Die Webkonferenz „Fracking, Plastik und das Klima“ konzentriert sich daher auf den Ausgangspunkt der Kunststoffherstellung: die Gewinnung fossiler Rohstoffe. Im Hinblick auf die geplante Erweiterung von Ineos in Antwerpen ist das Zusammenspiel zwischen Fracking und Plastik aus transatlantischer Sicht hochaktuell. Im Rahmen des von der Europäischen Kommission verfolgten European Green Deal wurden im März 2020 die ersten Vorschläge zum Klimagesetz und zum Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft vorgelegt; im Mai soll eine Strategie zur Bekämpfung der Methanemissionen folgen. Auch im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie ist es wichtig, sich dem Fracking-Plastik-Klima-Nexus zu widmen, um Klima-, Umwelt- und Kreislaufwirtschaftsziele einzuhalten. Die Auswirkungen der Pandemie werden thematisiert, offenbart der Verfall des Ölpreises doch die strukturellen Schwierigkeiten der Fracking-Industrie.
Agenda und ReferentInnen
- 16:00 Uhr Begrüßung, Lisa Kuch, Heinrich-Böll-Stiftung European Union, Brüssel
- 16:05 Uhr Politische Einordnung von Jutta Paulus und Martin Hojsík, Mitglieder des Europäischen Parlaments
- 16:10 Uhr Input „Erdgas und Klimawandel“ von Prof. Robert Howarth
- 16:30 Uhr Input „Kunststoffe und Klimawandel“ von Steven Feit, Verteter des Center for International Environmental Law
- 16:45 Uhr Input „Fracking für Plastik und die transatlantische Lieferkette von Ineos“ von Andy Gheorghiu, Vertreter von Food and Water Action Europe
- 16:55 Uhr Input "Die globale Bewegung gegen die Expansion der Petrochemie aus Sicht des Globalen Südens" von Von Hernandez, Vertreter von Break Free From Plastic
- 17:05 Uhr ReferentInnendiskussion mit Fragen und Antworten der Teilnehmenden
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über diesen Link.
Anschließend erhalten Sie den Zugang zur Konferenz per Email.
Die zweite Veranstaltung Der unterschätzte Beitrag von Erdgas zur Erderhitzung: Deutschlands wichtige Rolle als größter Gasmarkt in der EU findet ebenfalls online am 13. Mai von 16 bis 18 Uhr statt. Auch dafür können Sie sich bereits mit dem Link anmelden.
- Adresse
-
▶ Online-Veranstaltung
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Englisch
- Teilnahmegebühren
- kostenlos