Lesung und Gespräch Mittwoch, 30. Oktober 2019 /
Dresden

Zuhause bedeutet für mich eigentlich, ein Zuhause zu haben, ganz einfach. Erfahrungen von Obdachlosigkeit und Migration in Dresden

Lesung, Lyrik und Gespräch in Anwesenheit der Portraitierten Brigitta, Milan, Blanka, Alexandr und Renata Horvathova

Urheber/in: Isabel Andiel. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Mi., 30. Okt. 2019,
19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Veranstalter/in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Der Band Zuhause bedeutet für mich eigentlich, ein Zuhause zu haben, ganz einfach veröffentlicht Erfahrungen von Obdachlosigkeit und Migration. Vier obdachlose Menschen geben Einblicke in ihr Leben auf der Straße, sie sprechen über den Beruf ohne Anerkennung: das Schnorren und Betteln.

In der Publikation werden Lebensgeschichten von wohnungs- beziehungsweise obdachlosen Rom*nja dargestellt, die ihren Alltag überwiegend im öffentlichen Raum organisieren. Entstanden sind sehr private und offene Erzählungen, die von der Kraft des Durchhaltens zeugen. Sie sprechen über die Unmöglichkeit des Lebens im Herkunftsland, über das Überwinden der vielen Kilometer in Europa und über ein Leben ohne Sicherheit. Keine Minderheit muss so intensiv um das Überleben in Europa kämpfen. Es ist der Kampf um Wohnraum, Auskommen und Schutz.

Diese Erzählungen sind Geschichten der Gegenwart von Menschen, deren Zeugnisse rar sind. Ihre vielfältigen Armutsfolgen und Risiken werden sichtbar, wenn Betroffene ihre Erzählungen und ihre Geschichten preisgeben.

Gelesen wird auch die Lyrik von Alexandre Romanès, Wilfried Ihrig und Santino Spinelli, die im Band veröffentlicht ist.

Mittwoch, 30. Oktober 2019, 19 Uhr
ZfBK im Kulturpalast
Schloßstraße 2, 01067 Dresden
Eintritt frei

 

Im Rahmen von GZA HEM DIK// Geh und Sieh 
Film- und Veranstaltungsprogramm zu Vergangenheit und Gegenwart von Roma und Sinti

Eine Kooperation zwischen RomaRespekt bei Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, Romano Sumnal und dem Zentrum für Baukultur Sachsen, ZfBK im Kulturpalast Dresden.

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Broschüre:

Zuhause bedeutet für mich eigentlich, ein Zuhause zu haben, ganz einfach.
Erfahrungen von Obdachlosigkeit und Migration

RomaRespekt und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen (Hg.)
Dresden, 2019
ISBN: 978-3-946541-33-2

Link zum pdf der Broschüre:http://www.weiterdenken.de/de/2019/08/12/zuhause-bedeutet-fuer-mich-eigentlich-ein-zuhause-zu-haben-ganz-einfach-erfahrungen-von