- Freitag, 02. November 2007 – Samstag, 03. November 2007 In meinem Kalender speichern
Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft
Tagung
Wissensintensiv,
flexibel und prekär – was und wie werden wir
arbeiten?
Welche (Arbeits-)Politik ist notwendig – Grundeinkommen als
Alternative?
Die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen rüttelt an dem Selbstverständnis unserer Gesellschaft als Arbeitsgesellschaft. Denn Arbeit als strukturelle Basis der sozialen Sicherungssysteme und als ein zentrales Integrationsprinzip moderner Gesellschaften steht gegenwärtig in Frage. Ein gewichtiges Argument ist die Massenarbeitslosigkeit und die immer offener ausgesprochene Einschätzung, dass es auf absehbare Zeit für einen großen Teil der Betroffenen keine Aussicht auf eine Beteiligung an der Erwerbsarbeit geben wird. Zudem wird problematisiert, ob es überhaupt wünschenswert ist, wenn eine für alle ausreichende Erwerbsarbeit nur mit hohen Wachstumsraten und den entsprechenden Folgen für die Umwelt zu bekommen ist.
Andererseits sind die Alternativen wenig greifbar. Für die Lebensentwürfe und Lebensverläufe der Individuen, für Ihre Persönlichkeitsentwicklung und ihre soziale Integration hat Arbeit immer noch eine herausragende Bedeutung. Anerkennung, soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration vermittelt sich wesentlich über Arbeit und gerade die Arbeitslosen leiden an dieser versagten Anerkennung. Daran schließt sich die Frage nach der Verfasstheit der Arbeit der Zukunft an, bzw. der Wandel der Arbeit in unterschiedlichen Dimensionen.
Die Tagung will in den Stand der wissenschaftlichen Debatte zur Arbeit der Zukunft Einblicke geben und sie mit der grünen Debatte verbinden.
Mit: u.a.
Prof. Dr. Stefan Gosepath
Prof. Dr. Hans J. Pongratz
Podiumsdiskussion mit: u.a.
Prof. Dr. Martin Baethge (Universität Göttingen)
Prof. Dr. Ilse Lenz (Ruhr-Universität Bochum)
Boris Palmer (Oberbürgermeister Tübingen)
Die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen rüttelt an dem Selbstverständnis unserer Gesellschaft als Arbeitsgesellschaft. Denn Arbeit als strukturelle Basis der sozialen Sicherungssysteme und als ein zentrales Integrationsprinzip moderner Gesellschaften steht gegenwärtig in Frage. Ein gewichtiges Argument ist die Massenarbeitslosigkeit und die immer offener ausgesprochene Einschätzung, dass es auf absehbare Zeit für einen großen Teil der Betroffenen keine Aussicht auf eine Beteiligung an der Erwerbsarbeit geben wird. Zudem wird problematisiert, ob es überhaupt wünschenswert ist, wenn eine für alle ausreichende Erwerbsarbeit nur mit hohen Wachstumsraten und den entsprechenden Folgen für die Umwelt zu bekommen ist.
Andererseits sind die Alternativen wenig greifbar. Für die Lebensentwürfe und Lebensverläufe der Individuen, für Ihre Persönlichkeitsentwicklung und ihre soziale Integration hat Arbeit immer noch eine herausragende Bedeutung. Anerkennung, soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration vermittelt sich wesentlich über Arbeit und gerade die Arbeitslosen leiden an dieser versagten Anerkennung. Daran schließt sich die Frage nach der Verfasstheit der Arbeit der Zukunft an, bzw. der Wandel der Arbeit in unterschiedlichen Dimensionen.
Die Tagung will in den Stand der wissenschaftlichen Debatte zur Arbeit der Zukunft Einblicke geben und sie mit der grünen Debatte verbinden.
Mit: u.a.
Prof. Dr. Stefan Gosepath
Prof. Dr. Hans J. Pongratz
Podiumsdiskussion mit: u.a.
Prof. Dr. Martin Baethge (Universität Göttingen)
Prof. Dr. Ilse Lenz (Ruhr-Universität Bochum)
Boris Palmer (Oberbürgermeister Tübingen)
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Nordrhein-Westfalen