Veranstaltung
- Donnerstag, 16. Oktober 2025 16.00 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Zukunft des Freihandels – Grüne & regionale Perspektiven
Handelsbeziehungen zwischen der EU und Lateinamerika (Mercosur und Mexiko)
Unter geopolitischem Druck haben sich die Vorzeichen und Optionen in der Handelspolitik in den letzten Jahren mehrfach und entscheidend gewandelt. Mit der Gesprächsreihe „Zukunft des Freihandels“ möchten wir im Angesicht der Verhandlungen über verschiedene Handelsabkommen auf europäischer Ebene, Grüne und regionale Perspektiven mit fachkundiger Expertise in einem vertraulichen Raum zusammenführen und zur Wissensbildung und Verständigung über die regionalen und politischen Begebenheiten sowie zur Schärfung der strategischen Positionierung beitragen.
Hiermit laden wir herzlich zur ersten Ausgabe mit Fokus auf die Handelsbeziehungen zwischen der EU und Lateinamerika ein.
Am 3. September 2025 hat die Europäische Kommission das Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und den Mercosur Staaten (EMPA) sowie das modernisierte Abkommen zwischen der EU und Mexiko dem Parlament und Rat vorgelegt. Sie stellen einerseits einen Schritt zur Bindung an strategisch wichtige Partner und für Wirtschaftssicherheit und Wertschöpfung in einer sich wandelnden globalen Handelsordnung dar. Andererseits bleiben die Abkommen – insbesondere EU-Mercosur – hoch umstritten und zentrale Fragen zur Nachhaltigkeit, zur Zukunft des europäischen Agrarsektors, dem Schutz von Menschenrechten und lokaler Wertschöpfung bleiben offen.
- EU-Mexiko & EU-Mercosur – wo stehen wir? Was ist der aktuelle Stand und die Timeline für die nächsten Monate? Welche politischen Spielräume gibt es noch?
- Nachhaltigkeit und Schutzmechanismen: Wie verbindlich und durchsetzungsfähig sind die Mechanismen zum Schutz von Umwelt und Klima, Menschenrechten und strategisch wichtigen Wirtschaftssektoren – und welche Strategien braucht es, wenn Zielkonflikte auftreten?
- Wirtschaftliche Auswirkungen und Chancen: Welche Folgen hätten die Abkommen konkret für Landwirtschaft, Automobilsektor, Mittelstand und lokale Wertschöpfung – sowohl in der EU als auch in Lateinamerika? Wie könnten beidseitige Chancen nachhaltig abgesichert werden?
- Lehren und Perspektiven für Grüne Handelspolitik: Welche Erfahrungen lassen sich aus den bisherigen Verhandlungen ziehen (Was lief gut/schlecht, wo konnten Grüne Positionen eingebracht werden?) und wie sollten diese Erkenntnisse die künftige Strategie prägen?
Im ersten Teil werden wir kurze Impulse (auf Englisch) hören, gefolgt von einer Q&A Runde. Anschließend findet eine Diskussion unter Chatham-House-Regel statt (auf Deutsch). Für die Impulse freuen wir uns, drei Expert*innen begrüßen zu dürfen:
- Carolina Alves, Referentin, Instituto de Estudos Socioeconômicos, Brasília
- Guillaume Durand, Berater für Handelsfragen, Vertretung der EU-Kommission in Deutschland
- Manuel Pérez Rocha, Projektleiter und Fellow, Institute for Policy Studies, Washington, D.C.
Um einen vertraulichen Austausch zu ermöglichen, bitten wir um Teilnahme vor Ort. Kolleg*innen außerhalb Berlins können digital per Zoom Teilnehmen.
Es wird vor Ort im Anschluss einen Abend-Imbiss geben.
Kontakt:
Georg McCutcheon, Referat EU & Nordamerika
E McCutcheon@boell.de
Phillip Käding, Referat Wirtschaft & Finanzen
E Kaeding@boell.de
» Teilnahme vor Ort
im Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Bitte melden Sie sich an. Die Anzahl der Plätze ist leider begrenzt. Wir weisen darauf hin, dass kein Anspruch auf einen Platz im Saal besteht.
» Online-Teilnahme in ZOOM
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» Auf dem Weg zur Barrierefreiheit
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- Zeitzone
- Berlin, Zeitzone Europe/Berlin (UTC+1)
- Adresse
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▶ Heinrich-Böll-Stiftung, Bundesstiftung Berlin sowie Online
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Englisch