- Mittwoch, 23. Januar 2013 14.00 – 17.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Zukunftsfest? ABSAGE
Ökologische Transformation der Automobil- und Zulieferindustrie in Sachsen
Die Veranstaltung muss leider wegen Ausfall von Referierenden abgesagt werden!
Wir bitten dies zu entschuldigen.
Sachsen hat sich als Autoland-Cluster mit einem Netzwerk aus Zulieferern, seiner Hochschullandschaft und den Werken namhafter Hersteller in Zwickau, Chemnitz, Leipzig und Dresden etabliert. Es scheinen solide Fundamente zu sein, auf denen der Automobilsektor in Sachsen steht. Ob sie dauerhaft tragen, hängt von der Nachfrage auf dem Weltmarkt. Der bisher exklusive Kreis der globalen Produzenten bekommt zunehmend - auch staatlich geförderte - Konkurrenz aus den Schwellenländern. Ökologisch bereitet die globale Zunahme der Absatzzahlen im Premiumbereich - mit schweren, schnellen Autos Sorgen: Klimawandel - Made in Germany? Auch strukturell ist aus ostdeutscher Sicht nicht alles Gold, was glänzt. Trotz der Erfolge bleibt zu konstatieren, der größte Teil der Wertschöpfung findet an den Firmenzentralen statt. Und auch nur dort werden in Verwaltung und Produktion Spitzengehälter und -löhne gezahlt, während in Sachsen die Zahl der Leiharbeiter darauf hin deutet, dass man hier auf Flexibilität und schnelle Marktanpassung setzt. Wenn das Gefälle bei Gehältern und Löhnen bleibt, werden die Fachkräfte dem Osten umso schneller den Rücken kehren je qualifizierter sie sind. Die sächsische Politik ist mehrfach gefordert. Einerseits gilt es die gewonnene Marktstellung zu verteidigen und das Netzwerk aus Zulieferern, Forschung, Hochschulen und Produktion weiter zu stärken. Andererseits muss man die Entwicklung kritisch begleiten. Ökologische Innovationen für eine in Produktion und Gebrauch global verträgliche Mobilität hat die Industrie noch nicht aus eigenem Antrieb auf den Weg gebracht. Im Rahmen des wirtschaftspolitischen Fachgespräches wollen wir den erreichten Stand der Entwicklung im Autoland Sachsen bewerten und fragen, welcher Strategien es bedarf, um eine Stärkung und Zukunftssicherung des Standortes zu erreichen. Gibt es eine global nachhaltige Produktion und Konsumtion des motorisierten Individualverkehrs? Welche Wege führen dorthin? Welche Strategien und Innovationen sind erforderlich, um den Automobilstandort Sachsen mit umweltverträglichen und effizienten Fahrzeugen zu sichern?
Wir bitten dies zu entschuldigen.
Sachsen hat sich als Autoland-Cluster mit einem Netzwerk aus Zulieferern, seiner Hochschullandschaft und den Werken namhafter Hersteller in Zwickau, Chemnitz, Leipzig und Dresden etabliert. Es scheinen solide Fundamente zu sein, auf denen der Automobilsektor in Sachsen steht. Ob sie dauerhaft tragen, hängt von der Nachfrage auf dem Weltmarkt. Der bisher exklusive Kreis der globalen Produzenten bekommt zunehmend - auch staatlich geförderte - Konkurrenz aus den Schwellenländern. Ökologisch bereitet die globale Zunahme der Absatzzahlen im Premiumbereich - mit schweren, schnellen Autos Sorgen: Klimawandel - Made in Germany? Auch strukturell ist aus ostdeutscher Sicht nicht alles Gold, was glänzt. Trotz der Erfolge bleibt zu konstatieren, der größte Teil der Wertschöpfung findet an den Firmenzentralen statt. Und auch nur dort werden in Verwaltung und Produktion Spitzengehälter und -löhne gezahlt, während in Sachsen die Zahl der Leiharbeiter darauf hin deutet, dass man hier auf Flexibilität und schnelle Marktanpassung setzt. Wenn das Gefälle bei Gehältern und Löhnen bleibt, werden die Fachkräfte dem Osten umso schneller den Rücken kehren je qualifizierter sie sind. Die sächsische Politik ist mehrfach gefordert. Einerseits gilt es die gewonnene Marktstellung zu verteidigen und das Netzwerk aus Zulieferern, Forschung, Hochschulen und Produktion weiter zu stärken. Andererseits muss man die Entwicklung kritisch begleiten. Ökologische Innovationen für eine in Produktion und Gebrauch global verträgliche Mobilität hat die Industrie noch nicht aus eigenem Antrieb auf den Weg gebracht. Im Rahmen des wirtschaftspolitischen Fachgespräches wollen wir den erreichten Stand der Entwicklung im Autoland Sachsen bewerten und fragen, welcher Strategien es bedarf, um eine Stärkung und Zukunftssicherung des Standortes zu erreichen. Gibt es eine global nachhaltige Produktion und Konsumtion des motorisierten Individualverkehrs? Welche Wege führen dorthin? Welche Strategien und Innovationen sind erforderlich, um den Automobilstandort Sachsen mit umweltverträglichen und effizienten Fahrzeugen zu sichern?
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)