Freitag, 14. Juli 2006 – Sonntag, 16. Juli 2006 In meinem Kalender speichern

Zurück zur Natur! Zwischen Reifizierung und Dekonstruktion: transdisziplinäre Betrachtungen

Arbeitstagung an der Universität Hamburg

Das Verhältnis zu den Begriffen ‚Natur’ und ‚Naturalisierung’ bildet eine umkämpfte Schnittstelle – herausfordernd ist der Versuch, einen transdisziplinären Austausch zwischen von feministischer und poststrukturalistischer Theorie geprägten NaturwissenschaftlerInnen und aus derselben Theorieausrichtung kommenden Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen sowie KünsterInnen herzustellen.<br> <br> Samstag und Sonntag stehen die Tage im Zeichen des Open Space, der durch eine Moderatorin angeleitet wird und den die TeilnehmerInnen mit eigenen Vorschlägen und Ideen für Arbeitsgruppen füllen können und sollen. Allerdings bereiten wir für Samstag vormittag auch einige Workshops vor, so dass der Einstieg ins Open Space etwas einfacher wird. Es wird dort zum Beispiel Prof. Dr. Gabriele Winker einen Workshop zur Frage des Verhältnisses zwischen dekonstruktivistischen Ansätzen und feministischer Politik anbieten und Dr. Bettina Bock von Wülfingen wird sich mit der Frage beschäftigen, wie sich Perspektiven erlittener Konstruktionen im Sozialen an den Themen Gesundheit, Kinderwunsch und Leiden fassen lassen.<br> <br> Darüber hinaus freue ich mich, dass wir Dr. Kerstin Palm und Prof. Dr. Andrea Maihofer dafür gewinnen konnten, sich aus ihren jeweiligen theoretischen Feldern heraus mit der Frage nach Möglichkeiten eines transdisziplinären Austausches über Naturbegriffe und Naturalisierungen zu beschäftigen und an zwei Abenden darüber zu referieren.<br> <br> Vortrag von <b>Kerstin Palm</b> am Freitag um 18:00 Uhr: "Der Begriff Kater schnurrt nicht - oder: warum der Streit zwischen biologischem Essentialismus und konstruktivistischen Perspektiven der Genderforschung auf einem epistemologischen Irrtum beruht."<br> <br> Der Vortrag von <b>Andrea Maihofer</b> am Samstag um 20:00 Uhr: "Zurück zur Natur? Überlegungen zu einem neuen Zugang aus (de)konstruktivistischer Perspektive."<br>
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