Freitag, 07. September 2007 14.30 – 16.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Zwangsprostitution und Krieg. Ausblick ins 21. Jahrhundert: Wie kann man Zwangsprostitution in Kriegs- und Krisengebieten verhindern?

Abschlusspodium Im Rahmen der Sommeruniversität Gedenkstätte Ravensbrück

Die Gedenkstätte Ravensbrück führt seit 2005 eine Sommer-Universität mit jährlich wechselnden Schwerpunktthemen durch. Die diesjährige Europäische Sommer-Universität, die vom 3. bis 7. September 2007 stattfindet, ist dem Thema „Zwangsprostitution und Krieg im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert“ gewidmet. Das Programm wird sich mit Fragen des Zusammenhanges zwischen sexueller Gewalt und Krieg, speziell mit Zwangsprostitution in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern und in Japan während des Zweiten Weltkrieges befassen. Dabei stehen besonders die Erzählungen der Opfer im Vordergrund der Auseinandersetzung. Sowohl Formen der Darstellung von Zwangsprostitution während Krieg und Besatzung als auch der juristische Umgang mit Zwangsprostitution im internationalen Kontext werden thematisiert werden.

Die Heinrich-Böll-Stiftung führt zum Abschluss am 7. September eine Podiumsdiskussion zum aktuellen Stand des Umgangs mit Zwangsprostitution durch.