Vortragsreihe Montag, 25. November 2019 /
Berlin

Zweisamkeit mit Robotern

Streit ums Politische 2019: „Einsamkeit“

Urheber/in: Schaubühne am Lehniner Platz. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Mo., 25. Nov. 2019,
19.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
➽ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Heinz Bude im Gespräch mit Elisabeth André (Informatikerin)

Roboter lernen heute, menschliche Emotionen zu erkennen und adäquat auf sie zu reagieren. Man kann solchen rechnergesteuerten, emotionalen Agenten zum Beispiel in Baumärkten begegnen, in denen sie sich einem als Assistenten auf der Suche nach einem Artikel anbieten. Vieles deutet darauf hin, dass man ihnen als ständigen Begleitern im Alltag nicht mehr entkommen kann.

Was können diese selbstlernenden Geräte wirklich leisten? Welche Verhaltensweisen verstärken sie systematisch, welche schwächen sie ohne Absicht? Auf welche technikvermittelte Zweisamkeit müssen wir uns in unserer existentiellen Einsamkeit einstellen?

Elisabeth André erforscht multimediale Mensch-Maschine- Interaktionen und weiß, was in dieser Zwischenwelt erreichbar ist und was nicht. Affective Computing lindert und schafft menschliche Einsamkeiten.

Elisabeth André, geboren 1961, ist Informatikerin und Inhaberin des Lehrstuhls Multimodale Mensch-Technik-Interaktion der Universität Augsburg. Als Expertin für Intelligent User Interfaces, Virtual Agent und Social Computing erforscht sie verschiedene Aspekte und neue technische Methoden der Interaktion von Mensch und Computer. 2019 wurde sie von der Gesellschaft für Informatik als einer der »Zehn prägenden Köpfe der deutschen KI-Geschichte « ausgewählt.

Heinz Bude ist Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Er beschäftigt sich mit den Veränderungen sozialer Ungleichheit und was das für die Selbstgegebenheit von Gegenwartsgesellschaften bedeutet. 2014 ist „Gesellschaft der Angst“ erschienen, 2016 „Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen“.

„Streit ums Politische“ ist eine politische Diskussionsreihe mit Heinz Bude an der Schaubühne, die seit der Spielzeit 2011/12 regelmäßig stattfindet. Jeweils zu Beginn einer neuen Spielzeit werden an vier Terminen ein oder mehrere Gäste eingeladen, die zu unterschiedlichen Aspekten des gewählten Themas diskutieren.
 

In Zusammenarbeit mit der Schaubühne am Lehniner Platz.

Ort: Schaubühne am Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin

Ggf. Restkarten über die Abendkasse
Schaubühne am Lehniner Platz: Theaterkasse | Tel +49.30.890023 | ticket@schaubuehne.de


Weiterer Termin:

16. Dezember, 19.30 Uhr: Einsamkeit im deutschen Osten. Heinz Bude im Gespräch mit Sabine Rennefanz (Journalistin)


Fachkontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Michael Stognienko
Projektmanager Politische Bildung
D-10117 Berlin | Schumannstraße 8
T +49-(0)30-285 34 - 241 | M +49-(0)171-2073767
F +49-(0)30-285 34 - 5241
E stognienko@boell.de | www.boell.de