- Mittwoch, 27. September 2017 18.00 In meinem Kalender speichern
Zwischen Autonomie und Nationalstaat Gegenwart und Zukunft der Autonomen Region Kurdistan in Südkurdistan/Nordirak
Vortrag und Diskussion mit: Dastan Jasmin
Die Bürger*innen der Autonomen Region Kurdistan in Südkurdistan/Nordirak sind im September 2017 aufgerufen, in einem Referendum über die staatliche Unabhängigkeit vom Irak abzustimmen. Die erhoffte Begeisterung und Euphorie innerhalb der Gesellschaft konnte das angekündigte Referendum nicht auslösen. Die Gesellschaft beschäftigen andere Fragen: Welche positiven und negativen Folgen hat das Unabhängigkeitsreferendum für die Region? Wie reagieren die irakische und die türkische Regierung? Welche Schritte zur Demokratisierung der Autonomen Region sind notwendig?
Veranstaltungsort: kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, Hannover
Veranstalter: NAV-DEM Hannover e. V. (Demokratisches Gesellschaftszentrum der Kurd*innen), Königsworther Str. 2, 30167 Hannover, nav-dem_hannover@posteo.de
In Kooperation mit: Gorran (Bewegung für Wandel) und PUK / YNK (Patriotische Union Kurdistans)
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Bündnisses: Radio Flora, Kargah, Palästina Initiative Region Hannover, NAV-DEM Hannover e. V., Hometown-Hannover.de, SLU/Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen
Der Nahe und Mittlere Osten - Eine Veranstaltungsreihe über Herausforderungen, aktuelle Entwicklungen und Perspektiven für Gesellschaft und Politik
Der Nahe und Mittlere Osten ist wie kein anderes Gebiet der Welt durch Bürgerkriege, zwischenstaatliche Kriege und Revolutionen geprägt. Mehrere Konflikte überlagern sich und stehen im Widerspruch zueinander. Sie lassen die Menschen in dieser Region nicht zur Ruhe kommen. Zugleich ist die Region reich an Kulturen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Religionsgemeinschaften.
Unsere Veranstaltungsreihe widmet sich daher zwei Themenkomplexen: Wir greifen die besondere Vielfalt dieser Region auf und richten dabei unseren Blick auf einzelne Länder. Zudem befassen wir uns detaillierter mit den kriegerischen Auseinandersetzungen in diesen Gebieten. Gemeinsam mit Expert*innen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen sollen die gesellschaftlichen, politischen und geschichtlichen Entwicklungen ausgewählter Länder dieser Region analysiert werden.
Unser Ziel ist eine differenzierte Diskussion über bedeutsame Probleme in der Region. Denn nur so kann ein Verständnis dafür entwickelt werden, was die Ereignisse und Erscheinungen dort mit uns in Europa zu tun haben.
Wir laden ein zu einer Diskussion über diese (und auch neue...) Fragen:
• Vor welchen Hürden stehen zivilgesellschaftliche Akteur*innen in der Türkei und in Palästina? Welche Handlungsräume bleiben ihnen?
• Vor welchen Herausforderungen stehen Kurd*innen als neue Akteure in der Region angesichts des Chaos-Zustands beim Zerfall der internationalen Staatenordnung?
• Welche gesellschaftlichen und politischen Perspektiven werden verhandelt?
• Wie geht es nach den Präsidentschaftswahlen im Iran weiter?
• Wie wirken Frauen im gesellschaftlichen und politischen Leben im Nahen und Mittleren Osten mit? Welchen Einfluss haben sie?
• Wie gestaltet sich der Alltag in der Region?
Bei Fragen zur Barrierefreiheit der Räumlichkeiten wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Veranstalter*innen.
Files
- Veranstalter*in
- Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen