Freitag, 07. Oktober 2011 – Sonntag, 09. Oktober 2011

Anti-Bias-Tage Oldenburg

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Datum, Uhrzeit
Fr., 07. Okt. 2011, 13.00 Uhr  –
So., 09. Okt. 2011, 15.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Veranstalter/in
Externe Veranstaltung

Was will diese Tagung?

Die Anti-Bias-Tage widmen sich dem Anti-Bias-Ansatz und damit allen Menschen, die gegen Diskriminierung und gesellschaftliche Schieflagen (weiter) aktiv werden wollen. Im Rahmen der Tagung wollen wir eine Begegnung von Menschen mit unterschiedlichen Zugängen zum Ansatz ermöglichen. Wir wollen Projekte und Handlungsfelder der Anti-Bias-Arbeit sichtbar werden lassen und den Ansatz erlebbar und bekannter machen. Dies beinhaltet das Angebot, sich über Austausch, Solidarisierung und gemeinsame Perspektivarbeit in der Handlungsfähigkeit gegen Diskriminierung zu stärken. Dabei ist die leitende Idee der Tagung, die Anti-Diskriminierungsarbeit in diversen pädagogischen und politischen Arbeitsfeldern zu stärken, Mitstreiter_innen zu gewinnen und Akteur_innen zu vernetzen.

Für diese Tagung haben wir uns vorgenommen:

Die Tagung wird mit dem Anspruch organisiert, Inhalte des Anti-Bias-Ansatzes auch in der Tagungsgestaltung erlebbar zu machen. Die anti-diskriminierende Haltung soll sich in einem Programm wiederfinden, das auf die Einbeziehung und Möglichkeit der Mitgestaltung durch die Teilnehmenden setzt, z.B. durch die Vorstellung eigener Anti-Bias-Projekte in Form einer Ausstellung, Vorträge als gemeinsame Diskussionsgrundlage, Workshops und die Open Space-Methode. Weiterhin haben wir vor, mögliche Zugangsbarrieren so weit wie möglich auszuschließen. Dazu gehören die Einbeziehung von Kindern, die Bemühung um barrierefreie Räume, Übersetzungen in unterschiedliche Sprachen, Schriftmittlung, geringe Teilnahmebeträge sowie kollektiv zubereitetes Essen.

Wen wollen wir mit der Tagung ansprechen?

Auch wenn die Tagung an einer Universität organisiert wird, wollen wir ausdrücklich alle am Anti-Bias-Ansatz Interessierten ansprechen. Eingeladen sind daher alle Menschen, die sich mit der Problematik von Diskriminierung beschäftigen, sei es beispielsweise als Erzieher_in in der Kindertagesstätte, als Teamer_in in der Bildungsarbeit, als Wissenschaftler_in oder in ganz anderen Zusammenhängen.