Infotour Rostock: Haben wir Russland provoziert?

Infotour Rostock: Haben wir Russland provoziert?

Innenansichten aus Russland zur russlandpolitischen Debatte in Deutschland.
Creator: Heinrich-Böll-Stiftung. Public Domain.

Die Heinrich-Böll-Stiftung Berlin in Zusammenarbeit mit ihren Landesstiftungen in Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen lädt russische Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu einer Reihe öffentlicher Diskussionsveranstaltungen in deutsche Städte ein. Im Gespräch mit unseren Gästen wollen wir folgenden Fragen nachgehen:

  • Für welches gesellschaftliche, politische und ökonomische Modell steht Wladimir Putins Russland? Welchen Entwicklungsweg verfolgt das Land unter Putin?
  • Wie stark wirkt die oft genannte „Kränkung“ durch „den Westen“ als Motiv für die russische Außen- und Innenpolitik?
  • Wie entwickelt sich – unter den Bedingungen von „Agentengesetz“ und Medienkontrolle - die russische Zivilgesellschaft? Welche Formen internationaler Zusammenarbeit sind nach wie vor möglich und sinnvoll?
  • Und schließlich: Wie sollte deutsche und europäische Politik gegenüber Russland gestaltet werden?

Gespräche mit folgenden drei Gästen aus Sankt Petersburg, Moskau und Voronezh (Russland):

  • Gulya Sultanova (LGBT-Kinofestival “Side by Side”)
  • Nikolai Petrov (Geograf und Politologe)
  • Alexej Kozlov (Bürgerrechtler, Gründer und Herausgeber der Internetplattform www.article20.org)

» Detailierte Informationen zur gesamten Tour «

Gesprächsabend der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit dem Institut für Politik - und Verwaltungswissenschaften an der Universität Rostock

Moderation:
Walter Kaufmann, Heinrich-Böll-Stiftung Berlin.

Veranstaltungsort:
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock
Haus 1, Raum 022
Ulmenstraße 69, 18057 Rostock

Die Gespräche dieser Reihe werden konsekutiv übersetzt.