Konferenz Donnerstag, 15. September 2016 and more in
Berlin

Habitat III: Co-producing sustainable cities?

Lokalregierungen und Zivilgesellschaft in der globalen nachhaltigen Stadtentwicklung

 "Habitat III: Co-producing Sustainable Cities?"
Urheber/in: Jorge Aurelio Alvarez Yáñez: "Habitat III: Co-producing Sustainable Cities?", Quelle: boell.de. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Do., 15. Sep 2016,
16.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Teilnahmegebühren
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Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Livestream
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Bereits heute lebt über die Hälfte der Menschheit in Städten. Bis zur Mitte des Jahrhunderts werden es mindestens zwei Drittel sein. Die globale Urbanisierung stellt große Herausforderungen an eine nachhaltige Entwicklung, bietet aber auch große Chancen für eine lebenswerte Zukunft der Menschheit.  Diesen Herausforderungen und Chancen widmet sich die UN-Konferenz Habitat III ("Third United Nations Conference on Housing and Sustainable Urban Development"), die vom 17. bis 20. Oktober 2016 in Quito, Ecuador, stattfindet. Dabei wird eine "New Urban Agenda" (NUA) für eine nachhaltige Stadtentwicklung verabschiedet werden.

Die Konferenz „Co-producing sustainable cities?“ nimmt die Habitat III-Konferenz zum Anlass, die Bedingungen zu diskutieren, die eine nachhaltige Stadtentwicklung braucht: Wird das Recht auf Wohnen international als Menschenrecht anerkannt? Wie können Städte bezahlbaren und angemessenen Wohnraum für alle schaffen? Was können sie gegen Verkehrskollaps und Luftverschmutzung tun? Wie wird Stadtmobilität organisiert, die für alle sicher und bezahlbar ist? Wie macht man aus Müllbergen eine Kreislaufwirtschaft, die Ressourcen schont und außerdem den Armen, hauptsächlich Frauen, ein Einkommen garantiert? Darüber diskutieren Vertreter/innen aus Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft aus dem im globalen Süden und dem globalen Norden.

Die Konferenz reflektiert außerdem das Wechselverhältnis von Stadtregierungen und Zivilgesellschaft. Die New Urban Agenda formuliert große Hoffnungen an Stadtregierungen als „change agents“ der nachhaltigen Stadtentwicklung, sie sind für die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele zentral. Nachhaltig kann eine städtische Agenda aber nur sein, wenn sie die lokale Zivilgesellschaft in die Umsetzung einbezieht. Wie sehen die Bedingungen für zivilgesellschaftliches Engagement weltweit aus? Wie können Stadtregierungen und Zivilgesellschaft partnerschaftlich nachhaltige Städte produzieren?


Mit:

  • Günter Meinert, Leiter des Sektorvorhabens Stadtentwicklung, GIZ
  • Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung
  • Diana Mitlin, Professor of Global Urbanism, University of Manchester
  • Laia Ortiz Castellvi, Dezernentin für Soziale Rechte, Stadt Barcelona
  • Philipp Misselwitz, Professor für internationalen Urbanismus und Design, TU Berlin
  • Shivani Chaudhry, Housing and Lands Right Network, Neu-Delhi
  • Roshan Shankar, Berater, Government of NCT of Delhi
  • Giselle Tanaka, Stadtplanerin, Forschungsprofessorin am Institut für Städtebau und Landesplanung an der Universidade Federal do Rio de Janeiro
  • Poonam Joshi, Direktorin des Europa-Büros, Fund for Global Human Rights UK, London
  • Jan Kuhnert, KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH, Mit-Initiator des Berliner Mietenvolksentscheids
  • Santi Mas de Xaxás Faus, Plattform der Hypothekengeschädigten (PAH), Spanien
  • Sonia M. Dias, Women in Informal Employment Globalizing and Organizing, Belo Horizonte/Manchester
  • Joan Marc Simon, geschäftsführender Direktor „Zero Waste Europe“, Brüssel
  • Erika Oblak, Ecologists without Borders, Ljubljana
  • Anumita Roy Chowdhury, Executive Director - Research and Advocacy, Center for Science and Environment, Delhi, India
  • Sipho Eric Nhlapo, Manager Mobility & Freight, Johannesburg Roads Agency
  • Sabine Drees, Referentin für Auslandsangelegenheiten, Deutscher Städtetag
  • Stefan Schurig, Direktor Klima & Energie, World Future Council
  • Pierre Serne, Regionalrat Europe Écologie-le Verts, Region Paris (Ile de France)

 

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Technischen Universität Berlin.

Hinweis: Die Veranstaltung wird als Livestream übertragen.

 

Veranstaltungssprachen:
15.-16. September 2016
Englisch - Deutsch | Simultanübersetzung

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich durch Ausfüllen des elektronischen Anmeldeformulars an.

 

Teilnahmebetrag:
15. und 16. September 2016 | 20 Euro, erm. 10 Euro. (Schüler/innen, Student/inn/en, Transferempfänger/innen)
Für einen Tag | 10 Euro, erm. 5 Euro. (Schüler/innen, Student/inn/en, Transferempfänger/innen)

Sie können den Teilnahmebetrag bis zum 01. September 2016 auf folgendes Konto überweisen, danach ist eine Barzahlung vor Ort möglich:

Heinrich-Böll-Stiftung
DE34 1208 0000 4097 7111 00
Commerzbank AG, DRESDEFF120
Betreff: PBI 01298_Habitat III

 

Information:
Solveig Bartusch
Projektbearbeiterin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung
Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail: bartusch@boell.de
Telefon: +49(0)30 285 34 - 257



Fachkontakt:
Sabine Drewes
Referentin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung
Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail: drewes@boell.de
Telefon: +49(0)30 285 34 – 249

 

Weitere Informationen

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