Ukraine: Wie kämpft die Gesellschaft gegen Fake News und für Demokratie?

Ukraine: Wie kämpft die Gesellschaft gegen Fake News und für Demokratie?

Werbebanner für die Veranstaltung "Ukraine: Wie kämpft die Gesellschaft gegen Fake News und für Demokratie?"Creator: Democracy Reporting International. All rights reserved.

Zivilgesellschaftliche Initiativen waren und sind die wohl wichtigsten Treiber für die Demokratisierung der Ukraine. Im Kontext oft schwacher und teilweise korrupter staatlicher Institutionen haben vielfach Bürger/innen die Initiative ergriffen. Sie erzwangen mehr Transparenz und demokratische Reformen, entlarvten Fake-News der russischen Propaganda und Desinformationskampagnen. Eine bemerkenswerte Antwort der Gesellschaft auf die tiefe Krise. Was ist dreieinhalb Jahre nach dem Maidan aus dem Elan der Menschen geworden? Wie nachhaltig wirkt das Engagement?

Die Medien bleiben einer der wichtigsten Schauplätze des Konflikts mit Russland. Die für die Demokratie eigentlich so zentrale Pressefreiheit gerät unter Druck. Wie verhält sich die demokratische Zivilgesellschaft in diesem Spannungsfeld? Was sagen Aktivist/innen zu den kürzlich vom Präsidenten erlassenen Verboten russischer Webseiten und sozialer Medien? Die Podiumsgäste diskutieren Lehren aus den in der Ukraine gesammelten Erfahrungen für das Land selbst aber auch für die Zivilgesellschaften in anderen europäischen Ländern, die mit Desinformation und anderen Herausforderungen für die Demokratie konfrontiert sind.

Mit:

  • Yevhen Fedchenko, Mitgründer von StopFake.org, und Leiter der Journalismus Schule der Nationalen Universität Kiew-Mohyla-Akademie

  • Andrey Kurkov, Romanautor, Ukraine

  • Susann Worschech, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Europa Universität Viadrina, Frankfurt/Oder

  • Oleg Rybachuk, Gründer der NGO UA, New Citizen Public Campaign, und der Bürgerrechtsbewegung “Chesno” (dt: ehrlich), Ukraine

 

Sprache: Englisch / Deutsch mit Simultanübersetzung

Anmeldung:
Aufgrund einer Systemumstellung können Sie sich momentan nur per E-Mail anmelden. Bitte melden Sie sich bis zum 11. September 2017 an unter: anmeldung@boell.de

 

Kontakt:      
Ulla Niehaus
E-Mail niehaus@boell.de
Telefon +49(0)285 34 -387