Film und Gespräch Dienstag, 15. Oktober 2019 /
Berlin

Filmvorführung: Midnight Traveller

Filmemacher aus Afghanistan auf der Flucht in das sichere Deutschland

Urheber/in: Lutfullah Bakhtary. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Di., 15. Okt. 2019,
18.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Sprache
Englisch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Close-Up und die Heinrich-Böll-Stiftung laden Sie ein, eine starke und widerstandfähige Familie kennenzulernen, die aus Ihrem Heimatland Afghanistan fliehen musste und auf der Suche nach Freiheit und einer besseren Zukunft nach Deutschland gekommen ist. Hassan Fazili und seine Frau Fatime sind beides Filmemacher aus Afghanistan. Nachdem Hassan einen Film über einen Taliban drehte, der sich für Frieden einsetzte und nach der Veröffentlichung des Filmes ermordet wurde, erhielt Hassan mehrere Todesdrohungen. Die Fazili Familie hat keine andere Wahl, als sich mit ihren zwei Töchtern auf den gefährlichen Weg nach Europa zu machen, um ihr Leben zu retten. Dabei dokumentierten sie ihre dreijährige Flucht von Afghanistan nach Europa per Kamera, woraus sie im Anschluss einen Film machten.

Ihr Film „Midnight Traveller“ hält eindrucksvoll fest, welchen Entbehrungen und Gefahren die Familie auf ihrer Flucht nach Deutschland ausgesetzt war. Der Film wurde 2019 mit Preisen des Sundance Festivals und der Berlinale ausgezeichnet. An die Filmvorführung schließt sich eine Diskussion mit dem Filmemacher Hassan Fazili über die Entstehung des Films während der Flucht vor den Taliban an. Gemeinsam mit anderen Vertreter/innen aus Politik und Zivilgesellschaft sollen dabei auch Fragen von Flucht und Migration nach Europa, sichere Herkunftsstaaten und die Rolle der Medien gehen.

Gesprochene Sprachen auf der Veranstaltung:

  • Film: Dari mit englischen Untertiteln
  • Diskussion: Englisch, ohne Übersetzung