Buchvorstellung und Diskussion Freitag, 25. Oktober 2019 /
Potsdam

Ständige Ausreise – Schwierige Wege aus der DDR

Lesung und Diskussion im Rahmen der Reihe "30 Jahre Mauerfall"

Urheber/in: Foto: Andreas Krüger - CC-BY-NC 2.0 , Bildbearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Fr., 25. Okt. 2019,
19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Weitere Termine:
27. Sep 2019
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
Eintritt: 6,00 Euro /ermäßigt 4,00 Euro
Veranstalter/in
Landesstiftung Brandenburg
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Lesung und Diskussion im Rahmen der Reihe "30. Jahre Mauerfall" in Potsdam

Ständige Ausreise – Schwierige Wege aus der DDR
Zu Gast: Die AutorInnen und HerausgeberInnen Mathias Meisner und Jana Göbel

Moderation Janny Armbruster, Sprecherin des Vorstands der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

 

BuchcoverZum Buch:
Nachdem die DDR 1975 die KSZE-Schlussakte von Helsinki unterzeichnet hatte, forderten immer mehr Bürger ihre Freiheitsrechte ein. Bis 1989 verließen fast 400.000 Menschen die DDR, indem sie ihre »ständige Ausreise« beantragten - ohne bei einem Fluchtversuch ihr Leben zu riskieren. Doch wer einen Ausreiseantrag gestellt und die »Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR« beantragt hatte, musste sich auf eine harte Zeit einstellen und wurde oft wie ein Verräter behandelt - nicht nur von Behörden, oft auch von Vorgesetzten, Kollegen und sogar von Nachbarn oder Familienmitgliedern. Was waren die Motive für das Verlassen der DDR? Wie lebte man in der Zeit zwischen Antraganstellung und Ausreise, wenn man sich besser nicht verlieben sollte, wenn man monate- oder jahrelang auf gepackten Koffern saß?
Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland erzählen 24 Geschichten von Menschen, die per Ausreiseantrag die DDR verlassen haben, von Repressionen durch die Staatssicherheit, von Familienzusammenführungen und trickreichen Scheinehen.


BuchcoverMatthias Meisner, Autor und Herausgeber
Jahrgang 1961, Journalist, berichtet seit 1990 regelmäßig aus und über Sachsen u.a. als dpa-Büroleiter in Dresden und Korrespondent der »Sächsischen Zeitung« in Bonn, seit 1999 Redakteur des »Tagesspiegel«, 2016 wurde ihm für die Berichterstattung über Pegida und die Anti-Asyl-Bewegung in Sachsen der Zweite Preis des Wächterpreises der deutschen Tagespresse verliehen.
Foto: © Dora Seißinger

 

Portrait Jana GöbelJana Göbel, Autorin und Herausgeberin
Geboren 1962 in Ost-Berlin, beendete 1986 ihr Studium zur Diplom-Agrarökonomin und besuchte 1991 die Deutsche Journalistenschule München. Sie ist Redakteurin in der multimedialen Investigativ-Redaktion rbb24-Recherche.
Foto: © Jan Wiese

Veranstaltungsort:
Stadt und Landesbibliothek
Am Kanal 47, 14467 Potsdam

Veranstaltungsdatum:
Freitag, 25.10.2019
19 Uhr

Zur Reihe 30. Jahre Mauerfall:
Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg eine Reihe mit Lesungen und Diskussionen. Am 27. September findet die Veranstaltung "Wie war das für euch - Die dritte Generation Ost  im Gespräch mit ihrem Eltern" statt, am 25. Oktober die Lesung und Diskussion zum Buch "Ständige Ausreise – Schwierige Wege aus der DDR" sowie am 07. November 2019 die Lesung und Diskussion zum Buch "Finale - Das letzte Jahr der DDR".

Eintritt & Anmeldung:
Eintritt: 6,00 Euro /ermäßigt 4,00 Euro. Um eine Anmeldung wird zu Planungszwecken gebeten.

Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Tel.: 0331 200578-13
organisation@boell-brandenburg.de
www.boell-brandenburg.de

Weitere Informationen